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Haushaltsdefizit in Luxemburg

Die Haushaltsdefizit eines Landes ist das Ergebnis aller Forderungen und Verbindlichkeiten eines Staates. Hierzu gehören Einnahmen und Ausgaben, Rückzahlungen und Neubildung von Schulden in anderen Staaten, aber auch inländische Positionen des Zentralstaates wie z.B. Sozialversicherungen, Kommunen und Gemeinden. Es ist das Finanzierungssaldo der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Vereinfacht ausgedrückt: Hat ein Land am Ende des Jahres mehr auf den Konten, als am Anfang, ist es ein Überschuss - ist es weniger, nennt es sich Defizit.

Das Haushaltssaldo in Luxemburg lag im Zeitraum von 1998 bis 2009 zwischen -301,00 Millionen Euro und +1,38 Milliarden Euro. Im letzten Jahr 2009 erreichte man ein Saldo von -277,70 Millionen Euro.

Gemessen an der Zahl der Einwohner entspricht dies in Luxemburg einer Neuverschuldung von 565 Euro pro Person allein in diesem Jahr. Zum Vergleich: die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung innerhalb der EU lag im gleichen Jahr bei 1.631 Euro.
 
   
  Haushaltsdefizit und -überschuss der letzten 11 Jahre in Milliarden Euro


Vergleich des Haushaltssaldos pro Einwohner mit der Europäischen Union in Euro
 
   
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