Terrorismus in Burundi

Die Gefahr durch Terroranschläge in Burundi ist in den letzten Jahren als niedrig einzustufen. Verglichen mit anderen Ländern gibt es hier bislang nur wenige Vorfälle. Über die letzten 5 Jahre gab es insgesamt 185 erfasste terroristische Vorkommnisse, bei denen 213 Menschen getötet und 526 verletzt wurden.

In 6 Fällen wurden insgesamt 12 Menschen entführt oder als Geiseln genommen.

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Häufigste Anschlagsziele in Burundi

(2013 bis 2017)

ZielAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Zivilpersonen61562117
Polizei4264744
Wirtschaft32612170
Regierung2226590
Politische Parteien1422261
Militär1414270
Transport42180
Religiöse Einrichtungen4394
Journalisten2100
Bildungseinrichtungen1010


Am meisten betroffene Regionen

(2013 bis 2017)

RegionAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Bujumbura Mairie1371503735
Bujumbura Rural9595
Bururi6980
Mwaro5680
Bubanza4292
Kirundo4220
Cibitoke3540
Rumonge3550
Muramvya32100
Kayanza29510
Makamba2100
Muyinga2320
Karuzi1320
Ngozi14270
Ruyigi1560
Gitega1000
Bujumbura12100


Alle Daten stammen vom "National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism" (START) und deren Global Terrorism Database. Als terroristischer Akt werden alle Vorfälle angesehen, die ein politisches, wirtschaftliches, religiöses oder soziales Ziel hatten, jedoch nicht rein persönlichen Motiven folgten. Zusätzlich darf der Akt nicht durch ein Kriegsrecht gerechtfertigt sein, muss also den Genfer Konventionen von 1949 widersprechen.