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Asylanträge und Flüchtlinge von der Elfenbeinküste

10.236 Menschen von der Elfenbeinküste sind im Jahr 2020 geflohen und haben einen Asylantrag in anderen Ländern gestellt. Das entspricht ca. 0,039% aller Einwohner. Die häufigsten Aufnahmeländer davon waren Frankreich, Tunesien und Italien. Insgesamt wurden ganze 79 Prozent der Asylanträge abgelehnt. Am erfolgreichsten waren hierbei die Asylbewerber in Tunesien und in Guinea.

Nach Deutschland flohen insgesamt 295 Menschen von der Elfenbeinküste. Mit 36 positiven Entscheiden wurden 25,17 Prozent aller Neuanträge angenommen.

In einer zweiten Tabelle finden Sie unten zusätzlich die Flüchtlinge, die aus dem Ausland kamen und in die Elfenbeinküste einen Asylantrag gestellt haben.

Flüchtslingsländer nach Herkunft und Ziel


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Entwicklung gestellter Asylanträge von Bürgern von der Elfenbeinküste von 2000 bis 2020

Die oberste Linie stellt die Gesamtanzahl der Asylanträge (Erstanträge + Folgeanträge) dar. Darunter folgen die Anzahl der aufgenommenen Flüchtlinge (grün) und die der abgelehnten Anträge (rot).

Asylanträge von Flüchtlingen von der Elfenbeinküste

Die Gesamtanzahl der Erst- und Folgeanträge bezieht sich auf das Jahr 2020. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Entscheidungen (also Annahmen oder Ablehnungen) hiermit nicht überein stimmen muss, da es aus Vorjahren noch offene Asylanträge geben kann. Auch müssen innerhalb eines Kalenderjahres nicht alle Anträge abschließend bearbeitet werden. Hinzu kommt, dass Asylverfahren auch eingestellt werden können, wenn der Bewerber nicht mehr auffindbar ist oder den Antrag zurückzieht.

Erstanträge

Ziellandgestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Frankreich5.0239323.76519,8 %
Tunesien1.591200100,0 %
Italien6221421.02512,2 %
Guinea608108595,6 %
Ghana58651327,8 %
Marokko373228121,4 %
Deutschland2953610725,2 %
Spanien24417463521,5 %
USA134204729,9 %
Malta1150140,0 %
Belgien99256029,4 %
Algerien98112332,4 %
Mauretanien83122631,6 %
Togo49101835,7 %
Indien42050,0 %
Vereinigtes Königreich4100
Kanada3825583,3 %
Griechenland31121741,4 %
Niederlande2900
Schweiz2951033,3 %
Luxemburg15050,0 %
Kamerun14050,0 %
Südkorea130180,0 %
Niger1000
Portugal1000
Philippinen6050,0 %
Nigeria600
Ukraine600
China600
Schweden5050,0 %
Österreich5050,0 %
Honduras500
Norwegen500
Israel0050,0 %
Brasilien00100,0 %
Kongo (Dem. Rep.)0050,0 %
Finnland0050,0 %
Libanon0050,0 %
Summen10.2361.5595.92920,8 %

Folgeanträge/Prüfungen

Ziellandgestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Frankreich2.7392811.41916,5 %
Tunesien25050,0 %
Italien000
Guinea000
Ghana000
Marokko140130,0 %
Deutschland4954471,1 %
Spanien000
USA63121741,4 %
Malta000
Belgien1752516,7 %
Algerien210110,0 %
Mauretanien14050,0 %
Togo000
Indien000
Vereinigtes Königreich50110,0 %
Kanada000
Griechenland180200,0 %
Niederlande5050,0 %
Schweiz500
Luxemburg000
Kamerun000
Südkorea000
Niger0050,0 %
Portugal000
Philippinen000
Nigeria000
Ukraine000
China000
Schweden140150,0 %
Österreich000
Honduras000
Norwegen500
Israel000
Brasilien000
Kongo (Dem. Rep.)000
Finnland5050,0 %
Libanon000
Summen2.9993032.00313,1 %

Asylanträge ausländischer Flüchtlinge in der Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste ist nicht nur ein Land, aus dem viele Menschen fliehen. Auch aus anderen Ländern kommen Menschen und erhoffen sich hier eine bessere Zukunft. Allein im Jahr 2020 gab es 110 Asylanträge von Flüchtlingen anderer Staaten. Am erfolgreichsten waren hierbei die Asylbewerber aus Zentralafrika und aus Kongo-Brazzaville.

Erstanträge

Ursprunggestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Zentralafrika71271269,2 %
Kongo175550,0 %
Kongo (Dem. Rep.)140100,0 %
Syrien85550,0 %
Summen110373253,6 %

Folgeanträge/Prüfungen

Ursprunggestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Zentralafrika000
Kongo000
Kongo (Dem. Rep.)000
Syrien000
Summen000


Bevölkerungsanteil der Immigranten von 1980 bis 2015

Im Jahr 2015 lebten 2.175.399 Immigranten in der Elfenbeinküste. Dies sind alle Einwohner, die dauerhaft im Land leben, aber in einem anderen Land geboren wurden. Die Anzahl beinhaltet auch anerkannte Flüchtlinge, jedoch noch keine Asylbewerber. Die Angaben basieren zum einen auf den Ergebnissen von Volkszählungen, zum anderen auf Hochrechnungen der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen. (Werte des Graphen in Millionen Immigranten)