Flüchtlinge aus Guinea-Bissau

1.467 Menschen aus Guinea-Bissau sind im Jahr 2016 geflohen und haben einen Asylantrag in anderen Ländern gestellt. Das entspricht ca. 0,081% aller Einwohner. Die häufigsten Aufnahmeländer davon waren Italien, Deutschland und Brasilien. Insgesamt wurden ganze 99 Prozent der Asylanträge abgelehnt. Am erfolgreichsten waren hierbei die Asylbewerber in Brasilien und in Italien.

Flüchtslingsländer nach Herkunft und Ziel


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Entwicklung gestellter Asylanträge von Bürgern aus Guinea-Bissau von 2000 bis 2016

Die oberste Linie stellt die Gesamtanzahl der Asylanträge (Erstanträge + Folgeanträge) dar. Darunter folgen die Anzahl der aufgenommenen Flüchtlinge (grün) und die der abgelehnten Anträge (rot).





Asylanträge von Flüchtlingen aus Guinea-Bissau

Die Gesamtanzahl der Erst- und Folgeanträge bezieht sich auf das Jahr 2016. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Entscheidungen (also Annahmen oder Ablehnungen) hiermit nicht überein stimmen muss, da es aus Vorjahren noch offene Asylanträge geben kann. Auch müssen innerhalb eines Kalenderjahres nicht alle Anträge abschließend bearbeitet werden. Hinzu kommt, dass Asylverfahren auch eingestellt werden können, wenn der Bewerber nicht mehr auffindbar ist oder den Antrag zurückzieht.

  

Erstanträge

 

Folgeanträge/Prüfungen

Zielland gestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
 gestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Italien 73405020,0 % 000
Deutschland 40101750,0 % 340400,0 %
Brasilien 1905984,9 % 000
Frankreich 850960,0 % 770970,0 %
Niederlande 1100 000
Spanien 9050,0 % 000
Kamerun 700 0060,0 %
USA 700 000
Österreich 600 000
Belgien 600 000
Dänemark 600 000
Portugal 500 000
Summen 1.46758760,6 % 11101430,0 %



Bevölkerungsanteil der Immigranten von 1980 bis 2015

Im Jahr 2015 lebten 22.333 Immigranten in Guinea-Bissau. Dies sind alle Einwohner, die dauerhaft im Land leben, aber in einem anderen Land geboren wurden. Die Anzahl beinhaltet auch anerkannte Flüchtlinge, jedoch noch keine Asylbewerber. Die Angaben basieren zum einen auf den Ergebnissen von Volkszählungen, zum anderen auf Hochrechnungen der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen.