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Asylanträge und Flüchtlinge aus den Komoren

1.264 Menschen aus den Komoren sind im Jahr 2019 geflohen und haben einen Asylantrag in anderen Ländern gestellt. Das entspricht ca. 0,149% aller Einwohner. Die häufigsten Aufnahmeländer davon waren Frankreich, Griechenland und Tschechien. Insgesamt wurden ganze 93 Prozent der Asylanträge abgelehnt. Am erfolgreichsten waren hierbei die Asylbewerber in Frankreich.

Flüchtslingsländer nach Herkunft und Ziel


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Entwicklung gestellter Asylanträge von Bürgern aus den Komoren von 2000 bis 2019

Die oberste Linie stellt die Gesamtanzahl der Asylanträge (Erstanträge + Folgeanträge) dar. Darunter folgen die Anzahl der aufgenommenen Flüchtlinge (grün) und die der abgelehnten Anträge (rot).

Asylanträge von Flüchtlingen aus den Komoren

Die Gesamtanzahl der Erst- und Folgeanträge bezieht sich auf das Jahr 2019. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Entscheidungen (also Annahmen oder Ablehnungen) hiermit nicht überein stimmen muss, da es aus Vorjahren noch offene Asylanträge geben kann. Auch müssen innerhalb eines Kalenderjahres nicht alle Anträge abschließend bearbeitet werden. Hinzu kommt, dass Asylverfahren auch eingestellt werden können, wenn der Bewerber nicht mehr auffindbar ist oder den Antrag zurückzieht.

Erstanträge

Ziellandgestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Frankreich1.234364717,1 %
Griechenland15050,0 %
Tschechien500
Portugal500
Rumänien5050,0 %
Italien00200,0 %
Deutschland0050,0 %
Summen1.264365066,6 %

Folgeanträge/Prüfungen

Ziellandgestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Frankreich24351423,4 %
Griechenland000
Tschechien000
Portugal000
Rumänien000
Italien000
Deutschland000
Summen24351423,4 %


Bevölkerungsanteil der Immigranten von 1980 bis 2015

Im Jahr 2015 lebten 12.555 Immigranten in den Komoren. Dies sind alle Einwohner, die dauerhaft im Land leben, aber in einem anderen Land geboren wurden. Die Anzahl beinhaltet auch anerkannte Flüchtlinge, jedoch noch keine Asylbewerber. Die Angaben basieren zum einen auf den Ergebnissen von Volkszählungen, zum anderen auf Hochrechnungen der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen.