Erdbeben in der Demokratischen Republik Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo kommt es zu teils großen Erdbeben mit Stärken von über 7.0, die im Umkreis von über 100 Kilometern Schäden anrichten. Gemessen an der Größe des Landes treten Erdbeben jedoch nur sehr selten auf.

Seit 1950 kamen 78 Menschen durch direkte Folgen von Erdbeben ums Leben.

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Erdbeben in der Demokratischen Republik Kongo seit 1950

Das heftigste Erdbeben in der Demokratischen Republik Kongo erreichte am 11.09.1992 in der Region Kabalo einen Wert von 7.0 auf der Richterskala. Die Verschiebung der tektonischen Platten in 26 km Tiefe hatte 8 Todesopfer zur Folge.
DatumRegionTiefeMagnitudeTodesopferGesamtschaden
03.02.2008Bukavu12 km5.938
05.12.2005Kalemie56 km6.86
24.10.2002Goma, Lwiro, Bukavu; Rwanda (Mugera, Kigali)37 km6.22
11.09.1992Kabalo26 km7.08
22.09.1960Lake Tanganyika32 km6.624


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Significant Earthquake Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5TD9V7K. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.