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Corona-Virus und Gesundheitswesen in Mosambik

Gesundheitswesen in Mosambik

Das Gesundheitswesen in Mosambik ist im weltweiten Vergleich leicht unterdurchschnittlich entwickelt.

Die wohl wichtigste Kennzahl, mit der sich die Effizienz aller Maßnahmen zusammenfassen lässt, ist die allgemeine Lebenserwartung. Also das theoretische Alter, das ein heute Neugeborenes potenziell erreichen wird. Im Moment liegt dieses Alter in Mosambik für Männer bei 57,8 und für Frauen bei 63,7 Jahren. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Lebenserwartung etwa 12,1 Jahre niedriger (Männer: 70,6 / Frauen: 75,0 Jahre).

Insgesamt wird pro Jahr und Einwohner die Summe von 35,25 Euro ausgegeben. Dies entspricht circa 8,2% des Bruttoinlandsproduktes. International liegt dieser Betrag bei durchschnittlich 972,76 Euro (~ 9,9% des jeweiligen BIP).


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Verbreitung des Corona-Virus

Ausbreitung des Corona-Virus in Mosambik

Bis zum 18. Oktober 2021 wurden im Land 151.102 Infizierte und 1.926 Todesfälle gemeldet. Die ersten bestätigten Infektionen wurden im März 2020 gemeldet, wobei dieses Datum sich auf die offizielle Meldung bezieht. Für das Bemerken der eigenen Infektion, den Termin beim Arzt, den Labortest und vor allem den Zeitraum von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome kalkuliert man zusätzliche 10-14 Tage ein.

Die insgesamt 151.102 infizierten Menschen entsprechen einem Bevölkerungsanteil von 0,48% der Gesamtbevölkerung des Landes.


Der erste Graph zeigt die Anzahl der gemeldeten Infizierten pro Kalenderwoche. Der zweite Graph darunter die eingetretenen Todesfälle.

Sterblichkeitsrate der Infizierten

Aus den bislang infizierten und verstorbenen Menschen ergibt sich in Mosambik eine Sterblichkeit von 1,3%. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Tod erst durchschnittliche 19 Tage nach Auftreten der ersten Symptome eintritt. Nach dem Zeitpunkt der eigentlichen Infektion folgen also mehrere Tage bis eine betroffene Person einen ärztlichen Test durchführen lässt und dessen Ergebnis vorliegt.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie aktualisieren wir die weltweiten Fallzahlen wöchentlich. Eine Liste aller Infizierten und Toten nach Land ist auf unserer Themenseite zum Corona-Virus ersichtlich.

Aktuelle Entwicklung

KalenderwocheInfizierteTote
41/20211174
40/20211814
39/20212749
38/20215126
37/202181111
36/20211.15311
35/20212.19130
34/20213.07951
33/20214.03584
32/20216.297103

Gewicht und Größe

MännerFrauen
Körpergröße164 cm155 cm
BMI22,023,4
Gewicht59,2 kg56,2 kg

Krankheiten

MosambikØ weltweit
Diabetes *3,30%8,81%
Tuberkulose0,36%0,13%
Malaria30,5%5,7%
HIV / Aids0,65%0,03%

* Die Anzahl der Diabetes-Erkrankten bezieht sich nur auf Einwohner im Alter von 20 bis 79 Jahren.


Kinderimpfungen

MosambikØ weltweit
Masern87,0%85,7%
Hepatitis B0,09%0,08%
Tetanus8,6%0,0%
DTP *8,80%8,57%

* DTP ist eine dreimalige kombinierte Grundimpfung gegen Diphterie, Pertussis (Keuchhusten) und Tetanus, die Kinder bis zum Alter von 23 Monaten erhalten sollten.

In Mosambik sind noch 14,4% aller über 15-Jährigen Raucher.
14 Prozent der Neugeboren sind untergewichtig.

Medizinische Versorgung

Corona-Virus und Gesundheitswesen in MosambikDie medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser in Mosambik ist im Vergleich zur Weltbevölkerung unterdurchschnittlich. Pro 1000 Einwohner stehen im Land 0,7 Krankenhausbetten zur Verfügung. Der weltweite Mittelwert liegt hier bei 2,7 Betten. Innerhalb der EU stehen 5,6 Betten für jeweils 1000 Einwohner zur Verfügung.

Mit rund 2.300 ausgebildeten Ärzten in Mosambik stehen pro 1000 Einwohner rund 0,07 Ärzte zur Verfügung. Auch hier wieder der Vergleich: Weltweit liegt dieser Standard bei 1,50 Ärzten pro 1000 Einwohnern und in der EU sogar bei 3,57.

Durch die medizinische Versorgung kann die Sterblichkeit wesentlicher, bekannter Krankheiten weitestgehend reduziert werden. So sterben nach aktuellem Stand nur etwa 31 Prozent aller Menschen, die an Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder der Chylomikronen-Retentions-Krankheit (CRD) leiden.

Datenbasis

Die obigen Daten entsprechen den Informationen der Weltgesundheitsorganisation, der Global Health Workforce Statistics, UNICEF, State of the World's Children, Childinfo, Global Health Observatory Data Repository und der OECD. Die Fallzahlen zur Verbreitung des Corona-Virus stammen vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)