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Terrorismus in Nigeria

Die Gefahr durch Terroranschläge in Nigeria ist in den letzten Jahren als extrem hoch einzustufen. Weltweit ist dies eines der am stärksten gefährdeten Länder mit den häufigsten und schwersten Attentaten. Über die letzten 5 Jahre gab es insgesamt 2470 erfasste terroristische Vorkommnisse, bei denen 17751 Menschen getötet und 7345 verletzt wurden. Darunter waren 318 Selbstmordattentate.

In 372 Fällen wurden insgesamt 2811 Menschen entführt oder als Geiseln genommen, es wurde jedoch nur selten (55 Mal) ein Lösegeld gefordert.

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Häufigste Anschlagsziele in Nigeria

(2013 bis 2017)

ZielAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Zivilpersonen157314.2084.7942.298
Regierung21155514682
Police17880913060
Religiöse Einrichtungen12882891216
Business11577047476
Anlagen zur Energieerzeugung/-leitung913122
Militär801.14018631
Bildungseinrichtungen63539201307
Private Milizen52481155203
Transport4744260322


Am meisten betroffene Regionen

(2013 bis 2017)

RegionAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Borno98110.0443.2751.901
Benue2051.16411026
Adamawa1611.247603196
Plateau1238082902
Yobe1221.233668284
Kaduna11571321114
Delta96495425
Rivers65765439
Bayelsa56442437
Kano523496651
Nasarawa51219683
Gombe502642180
Taraba503833485
Bauchi367313911
Kogi3349013
Lagos33892043
Zamfara304628654
Edo28162428
Abuja2416028915
Katsina17103260


Terrororganisationen in Nigeria

OrganisationAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Boko Haram136213.6505.9422.416
Fulani extremists2181.11618459
Niger Delta Avengers50620
Ijaw extremists136408
Movement for the Emancipation of the Niger Delta1223306
Niger Delta Greenland Justice Mandate11000
Bachama extremists43000
Muslimische Extremisten3300
People's Democratic Party3012
Indigenous People of Biafra3560
Ansaru3828


Alle Daten stammen vom "National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism" (START) und deren Global Terrorism Database. Als terroristischer Akt werden alle Vorfälle angesehen, die ein politisches, wirtschaftliches, religiöses oder soziales Ziel hatten, jedoch nicht rein persönlichen Motiven folgten. Zusätzlich darf der Akt nicht durch ein Kriegsrecht gerechtfertigt sein, muss also den Genfer Konventionen von 1949 widersprechen.