Tsunamis in der Réunion

Bei insgesamt 5 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1883 kamen in der Réunion insgesamt 0 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also im Vergleich mit anderen Ländern eher selten auf.

Die größe in der Réunion bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 7 Metern. Bei diesem Tsunami am 27.08.1883 kam es jedoch nicht zu Todesopfern.

Die bisher größten Folgen in Bezug auf Menschenleben, Verletzungen, zerstörten Häusern und Wirtschaft hatte ein Tsunami am 25.10.2010.

Die schwersten Naturkatastrophen weltweit


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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 140 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis in der Réunion seit 1883

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
25.10.2010Erdbeben in Indonesien (Sumatra) mit einer Stärke von 7,8.1,7 m0
12.09.2007Erdbeben in Indonesien (Sumatra) mit einer Stärke von 8,4. Der Tsunami erreichte auch Indonesien, Thailand.1,1 m0
26.12.2004Erdbeben in Indonesien (Off W. Coast Of Sumatra) mit einer Stärke von 9,1. Der Tsunami richtete Schäden in 20 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 227.899 Menschen.2,7 m0
04.01.1907Erdbeben in Indonesien (Nw. Sumatra) mit einer Stärke von 7,6. Der Tsunami erreichte auch Indonesien, Sri Lanka. Insgesamt starben 400 Menschen.2 m0
27.08.1883Vulkan in Indonesien (Krakatau) Der Tsunami erreichte auch Australien, Sri Lanka, Indonesien, Indien, Neuseeland. Insgesamt starben 34.417 Menschen.7 m0


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.