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Terrorismus im Südsudan

Die Gefahr durch Terroranschläge im Südsudan ist in den letzten Jahren als sehr hoch einzustufen. Verglichen mit anderen Ländern gibt es hier viele und auch folgenreiche Vorfälle. Über die letzten 5 Jahre gab es insgesamt 171 erfasste terroristische Vorkommnisse, bei denen 1669 Menschen getötet und 1139 verletzt wurden.

In 51 Fällen wurden insgesamt 510 Menschen entführt oder als Geiseln genommen, es wurde jedoch nur selten (4 Mal) ein Lösegeld gefordert.

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Häufigste Anschlagsziele im Südsudan

(2013 bis 2017)

ZielAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Zivilpersonen791.161542329
Regierung3720116365
Nicht-Regierungsorganisationen1910525101
Transport1163855
Business9303012
Police9683714
Militär92131080
Journalisten51364
Private Milizen5000
Anlagen zur Energieerzeugung/-leitung2500


Am meisten betroffene Regionen

(2013 bis 2017)

RegionAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Jonglei2957020886
Upper Nile2312264152
Unity22414472100
Jubek1133379
Western Equatoria1114013
Yei River9502956
Eastern Equatoria9181725
Central Equatoria830570
Lol6166386
Gbudwe6598
Western Bahr el Ghazal61562
Terekeka437180
Warap452520
Boma34130
Imatong315138
Amadi31030
Northern Upper Nile3306
Lakes24800
Southern Liech215268
Eastern Lakes21430


Terrororganisationen im Südsudan

OrganisationAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Sudan People's Liberation Movement in Opposition651.090620224
David Yau Yau Militia4919624
Mabanese Defence Forces3600
Lord's Resistance Army313413
Islamic Movement for the Liberation of Raja28450
Nuer White Army224200
South Sudan Democratic Army10089
Revolutionary Movement for National Salvation1000


Alle Daten stammen vom "National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism" (START) und deren Global Terrorism Database. Als terroristischer Akt werden alle Vorfälle angesehen, die ein politisches, wirtschaftliches, religiöses oder soziales Ziel hatten, jedoch nicht rein persönlichen Motiven folgten. Zusätzlich darf der Akt nicht durch ein Kriegsrecht gerechtfertigt sein, muss also den Genfer Konventionen von 1949 widersprechen.