Das Klima in Tschad

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 5 Messstationen in Tschad.
Wetterstationen in einer Höhe über 550m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Tropen

Es ist ganzjährig warm bis heiß.

Tageslängen und Sonnenstände in Tschad

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Tschad

Klimadiagramme für weitere Regionen in Tschad

Borkou
Chari-Baguirmi
Logone Occidental
Moyen-Chari
Ouaddaï
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Tschad
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Tschad
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Tschad
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Tschad

Temperaturrekorde der letzten 70 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Mai 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation N'djamena gemeldet. Im Mai 2006 wurde hier die Rekordtemperatur von 46,5 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 13 Wetterstationen in Tschad unter 550 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1951 bei durchschnittlichen 29,3 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 27,3 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 70 Jahren vermeldete die Wetterstation Moundou. Hier fiel die Temperatur im Januar 2015 auf 7,0 °C. Moundou liegt dabei auf einer Höhe von 422 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1995 bei nur durchschnittlichen 22,6 °C. Üblich sind in Tschad etwa 4,5 Grad mehr bei 27,1 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1953 - 1978

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 3 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1953 bis 1978 gab es im ganzen Land nur diese 3 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (N'djamena, Sarh, Moundou). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der April 1954 mit 32,3 °C. Der Dezember 1961 war mit durchschnittlichen 22,8 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1953 bei ungefähr 27,6 °C und in den letzten Jahren vor 1978 bei rund 27,0 °C. Sie ist also um ungefähr 0,6 °C gesunken. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 3 Wetterstationen in Tschad. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Tschad


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.