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Das Klima im Tschad

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 7 Messstationen.
Wetterstationen in einer Höhe über 810m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Tropen

Es ist ganzjährig warm bis heiß. Die wärmste und zugleich regenreichste Provinz ist Chari-Baguirmi. Die kälteste ist Ouaddaï.
Tageslängen und Sonnenstände im Tschad
Klima mit anderen Regionen oder Ländern vergleichen
Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag im Tschad
Regentage/MonatRegentage pro Monat im Tschad
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag im Tschad
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit im Tschad
Absolute Luftfeuchte in g/m³Absolute Luftfeuchtigkeit im Tschad

Temperaturrekorde der letzten 73 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis März 2022 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation N'djamena gemeldet. Im März 2021 wurde hier die Rekordtemperatur von 49,7 °C gemessen. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 14 Wetterstationen im Tschad unter 810 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1951 bei durchschnittlichen 29,0 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 27,3 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 73 Jahren vermeldete die Wetterstation Moundou. Hier fiel die Temperatur im Januar 2015 auf 7,0 °C. Moundou liegt dabei auf einer Höhe von 422 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1995 bei nur durchschnittlichen 22,6 °C. Üblich sind im Tschad etwa 4,6 Grad mehr bei 27,1 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im August 1964. Mit Ø 19,4 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Mongo die höchsten Werte der letzten 73 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Moundou. Die trockenste Gegend liegt bei Faya.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1953 - 1978

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 4 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1953 bis 1978 gab es im ganzen Land nur diese 4 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Sarh, N'djamena, Moundou, Abeche). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der April 1973 mit 32,6 °C. Der Januar 1962 war mit durchschnittlichen 22,8 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1953 bei ungefähr 27,9 °C und in den letzten Jahren vor 1978 bei rund 27,4 °C. Sie ist also um ungefähr 0,5 °C gesunken. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 4 Wetterstationen im Tschad. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen im Tschad

Datenbasis und Methodik

Die Daten der einzelnen Messtationen basieren auf den Archiven des Deutschen Wetterdienstes, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt. Um einen repräsentativen Landesdurchschnitt zu ermitteln, wurden zunächst Durchschnittswerte pro Landesteil gebildet, die anschließend auf Landesebene zusammengefasst wurden. Befinden sich also überproportional viele Wetterstationen in einem eng umgrenzten Gebiet, so beeinflusst deren Anzahl nicht den Landesdurchschnitt.
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