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Das Klima in Tunesien

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 8 Messstationen.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Subtropen der nördlichen Hemisphäre

In immerhin 7 Monaten liegen die Durchschnittstemperaturen über 25 Grad. Angenehme Wassertemperaturen von bis zu 26 Grad laden in der warmen Jahreszeit sogar zum Baden ein. Der wärmste und zugleich regenreichste Landesteil ist Al Qayrawan. Der kälteste ist Safaqis. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Juli bis August. Touristisch nahezu unattraktiv sind dagegen die kalten Monate von November bis März.
Tageslängen und Sonnenstände in Tunesien
Klima mit anderen Regionen oder Ländern vergleichen
Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Tunesien
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Tunesien
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Tunesien
WassertemperaturWassertemperaturen in Tunesien
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Tunesien
Absolute Luftfeuchte in g/m³Absolute Luftfeuchtigkeit in Tunesien
Klimadiagramme für weitere Landesteile in Tunesien

Temperaturrekorde der letzten 73 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis März 2022 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Kairouan gemeldet. Im August 2021 wurde hier die Rekordtemperatur von 50,3 °C gemessen. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 4 Wetterstationen in Tunesien , verzeichnete man im Jahr 2021 bei durchschnittlichen 29,9 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 27,2 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 36,5 °C.

Den kältesten Tag in diesen 73 Jahren vermeldete die Wetterstation Jendouba. Hier fiel die Temperatur im Januar 2002 auf -3,8 °C. Jendouba liegt dabei auf einer Höhe von 144 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1953 bei nur durchschnittlichen 10,5 °C. Üblich sind in Tunesien etwa 2,2 Grad mehr bei 12,6 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im Oktober 1969. Mit Ø 14,5 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Kairouan die höchsten Werte der letzten 73 Jahre.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1991 - 2021

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 3 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1991 bis 2021 gab es im ganzen Land nur diese 3 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Tunis, Gafsa, Kairouan). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der August 1999 mit 32,1 °C. Der Januar 1992 war mit durchschnittlichen 9,4 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1991 bei ungefähr 19,5 °C und in den letzten Jahren vor 2021 bei rund 20,8 °C. Sie hat sich also in weniger als 31 Jahren um ungefähr 1,3 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 3 Wetterstationen in Tunesien. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Tunesien

Datenbasis und Methodik

Die Daten der einzelnen Messtationen basieren auf den Archiven des Deutschen Wetterdienstes, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt. Um einen repräsentativen Landesdurchschnitt zu ermitteln, wurden zunächst Durchschnittswerte pro Landesteil gebildet, die anschließend auf Landesebene zusammengefasst wurden. Befinden sich also überproportional viele Wetterstationen in einem eng umgrenzten Gebiet, so beeinflusst deren Anzahl nicht den Landesdurchschnitt. In Tunesien selbst befinden sich 7 Stationen. In einem Fall wurde eine nahegelegene Wetterstation aus einem Nachbarland herangezogen, um genauere Werte zu erzielen.
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