Terrorismus in der Zentralafrikanischen Republik

Die Gefahr durch Terroranschläge in der Zentralafrikanischen Republik ist in den letzten Jahren als hoch einzustufen. Vergleicht man die Zentralafrikanischen Republik mit anderen Ländern, befindet sich das Land noch etwa in der Mitte der Rangliste. Über die letzten 5 Jahre gab es insgesamt 189 erfasste terroristische Vorkommnisse, bei denen 1166 Menschen getötet und 617 verletzt wurden.

In 51 Fällen wurden insgesamt 386 Menschen entführt oder als Geiseln genommen, es wurde jedoch nur selten (3 Mal) ein Lösegeld gefordert.

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Häufigste Anschlagsziele in der Zentralafrikanischen Republik

(2012 bis 2016)

ZielAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Zivilpersonen106849422312
Regierung5510612150
Religiöse Einrichtungen101565632
Polizei81389
Nicht-Regierungsorganisationen822136
Wirtschaft6460
Militär4580
Journalisten4221
Private Milizen259340
Transport14200


Am meisten betroffene Regionen

(2012 bis 2016)

RegionAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Bangui6320114847
Ouaka252599222
Ouham1679397
Haut-Mbomou145276
Ouham-Pende1097650
Ombella-M'Poko7724519
Nana-Mambere735233
Haute-Kotto7947832
Mbomou66110
Kemo6100181
Nana-Grebizi5697321
Mambere Kadei4791238
Basse-Kotto31241
Bamingui-Bangoran2133
Lobaye1610
Sangha-Mbaere110120


Terrororganisationen in der Zentralafrikanischen Republik

OrganisationAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Anti-Balaka Militia5443316047
Seleka3034980141
Lord's Resistance Army2282152
Convention of Patriots for Justice and Peace5330
Popular Front for Recovery2421
Democratic Front of the Central African People21015
Fulani extremists21300
Popular Front for the Renaissance of the Central African Republic285761
Group of the Fatima Church Attack1002
Return, Reclamation, Rehabilitation1000
Muslim extremists1110


Alle Daten stammen vom "National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism" (START) und deren Global Terrorism Database. Als terroristischer Akt werden alle Vorfälle angesehen, die ein politisches, wirtschaftliches, religiöses oder soziales Ziel hatten, jedoch nicht rein persönlichen Motiven folgten. Zusätzlich darf der Akt nicht durch ein Kriegsrecht gerechtfertigt sein, muss also den Genfer Konventionen von 1949 widersprechen.