Das Klima in Brasilien

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 179 Messstationen in Brasilien.
Wetterstationen in einer Höhe über 1160m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Der nördliche Teil von Brasilien liegt in den äquatornahen Tropen, die südlichen Landesteile zählen geografisch zu den Subtropen.

Hohe Luftfeuchtigkeit und durchaus hohe Temperaturen machen das Wetter in Brasilien zeitweise angenehm aber auch tropisch schwül. Es ist ganzjährig warm bis heiß und lädt zum Baden bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 26 Grad ein. Die beste Reisezeit ist aufgrund der trockeneren Jahreszeit von Juli bis September. Die meisten Niederschläge fallen von Januar bis April.

Tageslängen und Sonnenstände in Brasilien

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Brasilien
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Brasilien
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Brasilien
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Brasilien
Wassertemperatur
Wassertemperaturen in Brasilien
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Brasilien

Temperaturrekorde der letzten 70 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Dezember 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Palmas gemeldet. Im Oktober 2017 wurde hier die Rekordtemperatur von 43,0 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 163 Wetterstationen in Brasilien unter 1160 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2015 bei durchschnittlichen 24,6 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 23,3 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 30,4 °C.

Den kältesten Tag in diesen 70 Jahren vermeldete die Wetterstation Irati. Hier fiel die Temperatur im Juli 2019 auf -3,9 °C. Irati liegt dabei auf einer Höhe von 837 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1965 bei nur durchschnittlichen 24,4 °C. Üblich sind in Brasilien etwa 1,1 Grad mehr bei 25,5 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1997 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 3 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1997 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 3 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Posse, Irati, St Vitoria Do Palmar). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der Februar 2016 mit 24,2 °C. Der Juli 2007 war mit durchschnittlichen 14,8 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1997 bei ungefähr 19,4 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 20,2 °C. Sie hat sich also in weniger als 23 Jahren um ungefähr 0,8 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 3 Wetterstationen in Brasilien. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Brasilien


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.