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Das Klima in Brasilien

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 210 Messstationen in Brasilien.
Wetterstationen in einer Höhe über 1160m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Der nördliche Teil von Brasilien liegt in den äquatornahen Tropen, die südlichen Landesteile zählen geografisch zu den Subtropen.

Hohe Luftfeuchtigkeit und durchaus hohe Temperaturen machen das Wetter in Brasilien zeitweise angenehm aber auch tropisch schwül. Es ist ganzjährig warm bis heiß und lädt zum Baden bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 26 Grad ein. Die beste Reisezeit ist aufgrund der trockeneren Jahreszeit von Juli bis Oktober. Die meisten Niederschläge fallen von Januar bis April.

Tageslängen und Sonnenstände in Brasilien

Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Brasilien
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Brasilien
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Brasilien
WassertemperaturWassertemperaturen in Brasilien
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Brasilien
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)Absolute Luftfeuchtigkeit in Brasilien

Temperaturrekorde der letzten 72 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Juni 2021 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Poxoreo gemeldet. Im Oktober 2020 wurde hier die Rekordtemperatur von 44,5 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 163 Wetterstationen in Brasilien unter 1160 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2020 bei durchschnittlichen 24,6 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 23,4 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 30,4 °C.

Den kältesten Tag in diesen 72 Jahren vermeldete die Wetterstation Irati. Hier fiel die Temperatur im Juli 2019 auf -3,9 °C. Irati liegt dabei auf einer Höhe von 882 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1965 bei nur durchschnittlichen 24,3 °C. Üblich sind in Brasilien etwa 1,2 Grad mehr bei 25,5 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im September 2013. Mit Ø 333,3 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Vilhena die höchsten Werte der letzten 72 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Belem. Die trockenste Gegend liegt bei Petrolina.


Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt.