Tsunamis in Costa Rica

Bei insgesamt 5 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1950 kamen in Costa Rica insgesamt 3 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also im Vergleich mit anderen Ländern eher selten auf.

Die größe in Costa Rica bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 4 Metern. Bei diesem Tsunami am 02.09.1992 kam es jedoch nicht zu Todesopfern.

Die bisher größten Folgen in Bezug auf Menschenleben, Verletzungen, zerstörten Häusern und Wirtschaft hatte ein Tsunami am 22.04.1991. Eine Flutwelle von bis zu 3 Metern Höhe tötete hierbei 3 Menschen und zerstörte weite Gebiete.

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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 70 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis in Costa Rica seit 1950

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
11.03.2011Erdbeben in Japan (Honshu Island) mit einer Stärke von 9,1. Der Tsunami richtete Schäden in 11 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 18.431 Menschen.1 m0
02.09.1992Erdbeben in Nicaragua (Nicaragua) mit einer Stärke von 7,7.4 m0
22.04.1991Erdbeben in Costa Rica (Limon, Pandora) mit einer Stärke von 7,6.3 m3
25.03.1990Erdbeben in Costa Rica (Costa Rica) mit einer Stärke von 7,0.1 m0
05.10.1950Erdbeben in Costa Rica (Costa Rica-Nicaragua) mit einer Stärke von 7,7.2 m0


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.