Das Klima in Französisch-Guayana

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 5 Messstationen in Französisch-Guayana.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Tropen

Hohe Luftfeuchtigkeit und durchaus hohe Temperaturen machen das Wetter in Französisch-Guayana zeitweise angenehm aber auch tropisch schwül. Es ist ganzjährig warm bis heiß. Die beste Reisezeit ist aufgrund der trockeneren Jahreszeit von August bis November. Die meisten Niederschläge fallen von Januar bis Juni.

Tageslängen und Sonnenstände in Französisch-Guayana

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Französisch-Guayana
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Französisch-Guayana
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Französisch-Guayana
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Französisch-Guayana
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Französisch-Guayana

Temperaturrekorde der letzten 69 Jahre

Die heißeste seit 1950 bis Dezember 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Saint Laurent Du Maroni gemeldet. Im September 2016 wurde hier die Rekordtemperatur von 38,0 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 4 Wetterstationen in Französisch-Guayana unter 110 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1998 bei durchschnittlichen 27,0 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 26,4 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 32,6 °C.

Den kältesten Tag in diesen 69 Jahren vermeldete die Wetterstation Saint Laurent Du Maroni. Hier fiel die Temperatur im Januar 2016 auf 18,7 °C. Saint Laurent Du Maroni liegt dabei auf einer Höhe von 5 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1971 bei nur durchschnittlichen 24,8 °C. Üblich sind in Französisch-Guayana etwa 1,0 Grad mehr bei 25,8 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1996 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 2 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1996 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 2 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Cayenne Matoury, St Georges De L'oyapock). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der September 2017 mit 27,7 °C. Der Januar 2000 war mit durchschnittlichen 24,8 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1996 bei ungefähr 26,1 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 26,4 °C. Sie hat sich also in den vergangenen 24 Jahren nur minimal um ungefähr 0,4 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 2 Wetterstationen in Französisch-Guayana. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Französisch-Guayana


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.