Tsunamis in Guadeloupe

Bei insgesamt 5 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1755 kamen in Guadeloupe insgesamt 0 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also im Vergleich mit anderen Ländern eher selten auf.

Die größe in Guadeloupe bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 10 Metern. Bei diesem Tsunami am 18.11.1867 kam es jedoch nicht zu Todesopfern.



Die schwersten Naturkatastrophen weltweit


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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 270 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis in Guadeloupe seit 1755

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
20.05.2006Vulkan in Montserrat (Soufriere Hills Volcano)1 m0
12.07.2003Vulkan in Montserrat (Soufriere Hills Volcano)1 m0
17.03.1868Erdbeben auf den Jungferninseln (US) (Virgin Islands)0 m0
18.11.1867Erdbeben auf den Jungferninseln (US) (Virgin Islands) mit einer Stärke von 7,5. Der Tsunami richtete Schäden in 9 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 24 Menschen.10 m0
01.11.1755Erdbeben in Portugal (Lisbon) mit einer Stärke von 8,5. Der Tsunami richtete Schäden in 12 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 50.000 Menschen.3,2 m0


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.