Das Klima in Kolumbien

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 38 Messstationen in Kolumbien.
Wetterstationen in einer Höhe über 2690m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Tropen

Hohe Luftfeuchtigkeit und durchaus hohe Temperaturen machen das Wetter in Kolumbien zeitweise angenehm aber auch tropisch schwül. Es ist ganzjährig warm bis heiß und lädt zum Baden bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 28 Grad ein. Die beste Reisezeit ist aufgrund der trockeneren Jahreszeit von Januar bis Februar. Die meisten Niederschläge fallen von Oktober bis November.

Tageslängen und Sonnenstände in Kolumbien

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Kolumbien
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Kolumbien
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Kolumbien
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Kolumbien
Wassertemperatur
Wassertemperaturen in Kolumbien
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Kolumbien

Temperaturrekorde der letzten 50 Jahre

Die heißeste seit 1969 bis Dezember 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Valledupar gemeldet. Im März 2016 wurde hier die Rekordtemperatur von 41,6 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 34 Wetterstationen in Kolumbien unter 2690 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2015 bei durchschnittlichen 26,3 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 25,2 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 30,7 °C.

Den kältesten Tag in diesen 50 Jahren vermeldete die Wetterstation Bogota. Hier fiel die Temperatur im Februar 2007 auf -2,4 °C. Bogota liegt dabei auf einer Höhe von 2546 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1969 bei nur durchschnittlichen 21,5 °C. Üblich sind in Kolumbien etwa 3,7 Grad mehr bei 25,1 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1999 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 5 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1999 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 5 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben. Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der März 2010 mit 23,2 °C. Der Januar 2000 war mit durchschnittlichen 20,6 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1999 bei ungefähr 21,7 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 22,3 °C. Sie hat sich also in weniger als 21 Jahren um ungefähr 0,6 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 5 Wetterstationen in Kolumbien. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Kolumbien


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.