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Das Klima in Kolumbien

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 40 Messstationen.
Wetterstationen in einer Höhe über 2860m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Tropen

Das Klima in Kolumbien ist mit einem Jahresdurchschnitt von 29 Grad sehr warm, hat aber nur wenig wirklich tropische und schwüle Monate. Es ist ganzjährig warm bis heiß und lädt zum Baden bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 28 Grad ein. Der wärmste und zugleich regenreichste Landesteil ist Cesar. Der kälteste ist Bogota D.C.. Die beste Reisezeit ist aufgrund der trockeneren Jahreszeit von Januar bis Februar. Die meisten Niederschläge fallen von Mai bis November.
Tageslängen und Sonnenstände in Kolumbien
Klima mit anderen Regionen oder Ländern vergleichen
Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Kolumbien
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Kolumbien
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Kolumbien
WassertemperaturWassertemperaturen in Kolumbien
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Kolumbien
Absolute Luftfeuchte in g/m³Absolute Luftfeuchtigkeit in Kolumbien

Temperaturrekorde der letzten 53 Jahre

Die heißeste seit 1969 bis März 2022 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Valledupar gemeldet. Im März 2016 wurde hier die Rekordtemperatur von 41,6 °C gemessen. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 35 Wetterstationen in Kolumbien unter 2860 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1982 bei durchschnittlichen 25,8 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 24,6 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 53 Jahren vermeldete die Wetterstation Bogota. Hier fiel die Temperatur im Februar 2007 auf -2,4 °C. Bogota liegt dabei auf einer Höhe von 2546 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1969 bei nur durchschnittlichen 21,5 °C. Üblich sind in Kolumbien etwa 3,1 Grad mehr bei 24,6 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im Juli 2017. Mit Ø 48,1 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Quibdo die höchsten Werte der letzten 53 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Quibdo. Die trockenste Gegend liegt bei Santa Marta.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1999 - 2021

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 5 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1999 bis 2021 gab es im ganzen Land nur diese 5 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben. Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der März 2010 mit 23,2 °C. Der Januar 2000 war mit durchschnittlichen 20,6 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1999 bei ungefähr 21,7 °C und in den letzten Jahren vor 2021 bei rund 22,1 °C. Sie hat sich also in den vergangenen 23 Jahren eher moderat um ungefähr 0,5 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 5 Wetterstationen in Kolumbien. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Kolumbien

Datenbasis und Methodik

Die Daten der einzelnen Messtationen basieren auf den Archiven des Deutschen Wetterdienstes, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt. Um einen repräsentativen Landesdurchschnitt zu ermitteln, wurden zunächst Durchschnittswerte pro Landesteil gebildet, die anschließend auf Landesebene zusammengefasst wurden. Befinden sich also überproportional viele Wetterstationen in einem eng umgrenzten Gebiet, so beeinflusst deren Anzahl nicht den Landesdurchschnitt. In Kolumbien selbst befinden sich 35 Stationen. In 5 Fällen wurden zudem benachbarte, aber nahegelegene Wetterstationen herangezogen, um genauere Werte zu erzielen.
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