Laenderdaten.info

Das Klima in Martinique

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 2 Messstationen in Martinique.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


Zurück zur Übersicht: Martinique


Klimazone: Tropen

Hohe Luftfeuchtigkeit und durchaus hohe Temperaturen machen das Wetter in Martinique zeitweise angenehm aber auch tropisch schwül. Es ist ganzjährig warm bis heiß und lädt zum Baden bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 28 Grad ein. Die beste Reisezeit ist aufgrund der trockeneren Jahreszeit im März. Die meisten Niederschläge fallen im Juli.

Tageslängen und Sonnenstände in Martinique

Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Martinique
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Martinique
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Martinique
WassertemperaturWassertemperaturen in Martinique
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Martinique
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)Absolute Luftfeuchtigkeit in Martinique

Temperaturrekorde der letzten 46 Jahre

Die heißeste seit 1975 bis Juni 2021 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Le Lamentin Aero gemeldet. Im Oktober 2012 wurde hier die Rekordtemperatur von 35,4 °C gemeldet. Die heißesten Sommermonate von Juli bis September verzeichnete man in Martinique im Jahr 2020 bei durchschnittlichen 28,3 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 27,6 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 32,4 °C.

Den kältesten Tag in diesen 46 Jahren vermeldete die Wetterstation Le Lamentin Aero. Hier fiel die Temperatur im Februar 2005 auf 16,5 °C. Le Lamentin Aero liegt dabei auf einer Höhe von 8 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1975 bei nur durchschnittlichen 23,3 °C. Üblich sind in Martinique etwa 2,0 Grad mehr bei 25,3 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im August 1995. Mit Ø 25,5 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Le Lamentin Aero die höchsten Werte der letzten 46 Jahre.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1991 - 2020

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 1 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1991 bis 2020 gab es im ganzen Land nur diese 1 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Le Lamentin Aero). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der 2020 mit 28,6 °C. Der 1991 war mit durchschnittlichen 24,0 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1991 bei ungefähr 26,2 °C und in den letzten Jahren vor 2020 bei rund 26,9 °C. Sie hat sich also in weniger als 30 Jahren um ungefähr 0,7 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 1 Wetterstationen in Martinique. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Martinique


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel. Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt.