Das Klima in Mexiko

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 127 Messstationen in Mexiko.
Wetterstationen in einer Höhe über 2720m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Die nördlichen Landesteile von Mexiko liegen in den Subtropen, die südlicheren Gebiete in den Tropen.

Es ist ganzjährig warm bis heiß und lädt zum Baden bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 27 Grad ein.

Tageslängen und Sonnenstände in Mexiko

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Mexiko
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Mexiko
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Mexiko
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Mexiko
Wassertemperatur
Wassertemperaturen in Mexiko
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Mexiko

Temperaturrekorde der letzten 70 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Juni 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Ejido Nuevo Leon gemeldet. Im Juli 2017 wurde hier die Rekordtemperatur von 49,8 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 80 Wetterstationen in Mexiko unter 2720 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1993 bei durchschnittlichen 25,7 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 24,9 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 70 Jahren vermeldete die Wetterstation Temosachic. Hier fiel die Temperatur im Februar 2011 auf -21,0 °C. Temosachic liegt dabei auf einer Höhe von 1932 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 2010 bei nur durchschnittlichen 17,6 °C. Üblich sind in Mexiko etwa 1,6 Grad mehr bei 19,2 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1998 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 3 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1998 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 3 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (La Paz, Manzanillo, Comitan). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der August 2019 mit 27,2 °C. Der Dezember 1999 war mit durchschnittlichen 19,0 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1998 bei ungefähr 23,1 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 24,0 °C. Sie hat sich also in weniger als 22 Jahren um ungefähr 0,9 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 3 Wetterstationen in Mexiko. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Mexiko


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.