Tsunamis in Panama

Bei insgesamt 4 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1882 kamen in Panama insgesamt 100 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.

Die größe in Panama bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 3 Metern. Bei diesem Tsunami am 22.04.1991 kam es jedoch nicht zu Todesopfern.

Die bisher größten Folgen in Bezug auf Menschenleben, Verletzungen, zerstörten Häusern und Wirtschaft hatte ein Tsunami am 07.09.1882. Eine Flutwelle von bis zu 3 Metern Höhe tötete hierbei 100 Menschen und zerstörte weite Gebiete.

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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 140 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis in Panama seit 1882

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
22.04.1991Erdbeben in Costa Rica (Limon, Pandora) mit einer Stärke von 7,6.3 m0
18.07.1934Erdbeben in Panama (Costa Rica-Panama) mit einer Stärke von 7,7.0 m0
26.04.1916Erdbeben in Panama (Bocas Del Toro) mit einer Stärke von 7,0.1,3 m0
07.09.1882Erdbeben, Erdrutsch in Panama (San Blas Archipelago) mit einer Stärke von 7,9.3 m100


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.