Tsunamis in Puerto Rico

Bei insgesamt 3 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1867 kamen in Puerto Rico insgesamt 140 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.

Die größe in Puerto Rico bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 6,1 Metern. Bei diesem Tsunami am 18.11.1867 kam es jedoch nicht zu Todesopfern.

Die bisher größten Folgen in Bezug auf Menschenleben, Verletzungen, zerstörten Häusern und Wirtschaft hatte ein Tsunami am 11.10.1918. Eine Flutwelle von bis zu 6 Metern Höhe tötete hierbei 140 Menschen und zerstörte weite Gebiete.

Die schwersten Naturkatastrophen weltweit


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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 160 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis in Puerto Rico seit 1867

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
11.10.1918Erdbeben, Erdrutsch in Puerto Rico (Puerto Rico: Mona Passage) mit einer Stärke von 7,1. Der Tsunami erreichte auch , Jungferninseln (US).6 m140
17.03.1868Erdbeben auf den Jungferninseln (US) (Virgin Islands)1,5 m0
18.11.1867Erdbeben auf den Jungferninseln (US) (Virgin Islands) mit einer Stärke von 7,5. Der Tsunami richtete Schäden in 9 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 24 Menschen.6,1 m0


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.