Das Klima in Trinidad und Tobago

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 3 Messstationen in Trinidad und Tobago.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Tropen

Hohe Luftfeuchtigkeit und durchaus hohe Temperaturen machen das Wetter in Trinidad und Tobago zeitweise angenehm aber auch tropisch schwül. Es ist ganzjährig warm bis heiß und lädt zum Baden bei durchschnittlichen Wassertemperaturen von 28 Grad ein. Die beste Reisezeit ist aufgrund der trockeneren Jahreszeit von Februar bis Mai. Die meisten Niederschläge fallen von Juni bis Dezember.

Tageslängen und Sonnenstände in Trinidad und Tobago

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Trinidad und Tobago

Klimadiagramme für weitere Regionen in Trinidad und Tobago

Borough of Arima
Chaguanas
Tunapuna/Piarco
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Trinidad und Tobago
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Trinidad und Tobago
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Trinidad und Tobago
Wassertemperatur
Wassertemperaturen in Trinidad und Tobago
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Trinidad und Tobago

Temperaturrekorde der letzten 47 Jahre

Die heißeste seit 1969 bis November 2016 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Crown Tobago gemeldet. Im November 2016 wurde hier die Rekordtemperatur von 32,4 °C gemeldet. Die heißesten Sommermonate von Juli bis September verzeichnete man in Trinidad und Tobago im Jahr 1998 bei durchschnittlichen 28,3 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 27,6 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 31,7 °C.

Den kältesten Tag in diesen 47 Jahren vermeldete die Wetterstation Crown Tobago. Hier fiel die Temperatur im Februar 1999 auf 21,4 °C. Crown Tobago liegt dabei auf einer Höhe von 6 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1983 bei nur durchschnittlichen 25,9 °C. Üblich sind in Trinidad und Tobago etwa 0,8 Grad mehr bei 26,6 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1990 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 1 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1990 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 1 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Piarco Intern). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der 2010 mit 28,9 °C. Der 1992 war mit durchschnittlichen 24,8 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1990 bei ungefähr 26,4 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 27,1 °C. Sie hat sich also in weniger als 30 Jahren um ungefähr 0,7 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 1 Wetterstationen in Trinidad und Tobago. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Trinidad und Tobago


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel. Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt.