Tsunamis im Iran

Bei insgesamt 3 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1945 kamen im Iran insgesamt 2 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.

Die größe im Iran bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 13,66 Metern. Bei diesem Tsunami am 27.11.1945 kam es jedoch nicht zu Todesopfern.

Die bisher größten Folgen in Bezug auf Menschenleben, Verletzungen, zerstörten Häusern und Wirtschaft hatte ein Tsunami am 19.03.2017. Eine Flutwelle von bis zu 3 Metern Höhe tötete hierbei 2 Menschen und zerstörte weite Gebiete.

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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 80 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis im Iran seit 1945

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
19.03.2017Meteorologisch im Iran (Persian Gulf)3 m2
26.12.2004Erdbeben in Indonesien (Off W. Coast Of Sumatra) mit einer Stärke von 9,1. Der Tsunami richtete Schäden in 20 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 227.899 Menschen.4,4 m0
27.11.1945Erdbeben, Erdrutsch in Pakistan (Makran Coast) mit einer Stärke von 8,0. Der Tsunami erreichte auch Indien, Pakistan. Insgesamt starben 4.000 Menschen.13,66 m0


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.