Tsunamis im Iran

Bei insgesamt 3 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1890 kamen im Iran insgesamt 83 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.

Die stärkste im Iran bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 7 Metern. Bei diesem Tsunami am 24.09.2013 kamen 4 Menschen ums Leben.



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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 130 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis im Iran seit 1890

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
19.03.2017Meteorologisch im Iran (Persian Gulf)unbekannt77
24.09.2013Vulkan, Erdbeben, Erdrutsch in Pakistan (Off Coast Gwadar) Der Tsunami erreichte auch Indien, Pakistan, Oman.7m4
11.07.1890Erdbeben im Iran (Caspian Sea) mit einer Stärke von 7,2.unbekannt2


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.