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Das Klima in der Mongolei

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 27 Messstationen.
Wetterstationen in einer Höhe über 2180m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Gemäßigte Zone der nördlichen Hemisphäre

Das Klima in der Mongolei ist überwiegend frostig kalt und in den Wintermonaten erreicht die Quecksilbersäule gar nicht erst den positiven Bereich. In der kalten Jahreszeit liegen sogar die Höchsttemperaturen deutlich unter Null. Die wärmste und zugleich regenreichste Provinz ist Ömnögovĭ. Die kälteste ist Dzabkhan. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von April bis September. Für Wintersportler eignet sich die Winterzeit von November bis März.
Tageslängen und Sonnenstände in der Mongolei
Klima mit anderen Regionen oder Ländern vergleichen
Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in der Mongolei
Regentage/MonatRegentage pro Monat in der Mongolei
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in der Mongolei
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in der Mongolei
Absolute Luftfeuchte in g/m³Absolute Luftfeuchtigkeit in der Mongolei

Temperaturrekorde der letzten 45 Jahre

Die heißeste seit 1977 bis Januar 2022 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Baruunkharaa gemeldet. Im Juli 1999 wurde hier die Rekordtemperatur von 43,2 °C gemessen. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 61 Wetterstationen in der Mongolei unter 2180 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2007 bei durchschnittlichen 17,6 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 15,9 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 24,7 °C.

Den kältesten Tag in diesen 45 Jahren vermeldete die Wetterstation Tsetsen Uul. Hier fiel die Temperatur im Februar 2016 auf -54,7 °C. Tsetsen Uul liegt dabei auf einer Höhe von 1928 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 2005 bei nur durchschnittlichen -19,2 °C. Üblich sind in der Mongolei etwa 4,5 Grad mehr bei -14,7 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im Februar 2011. Mit Ø 357,1 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Erdene die höchsten Werte der letzten 45 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Erdene. Die trockenste Gegend liegt bei Zavkhan.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1998 - 2021

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 13 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1998 bis 2021 gab es im ganzen Land nur diese 13 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben. Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der Juli 2017 mit 21,8 °C. Der Januar 2011 war mit durchschnittlichen -26,3 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1998 bei ungefähr 1,3 °C und in den letzten Jahren vor 2021 bei rund 1,8 °C. Sie hat sich also in den vergangenen 24 Jahren eher moderat um ungefähr 0,5 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 13 Wetterstationen in der Mongolei. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in der Mongolei

Datenbasis und Methodik

Die Daten der einzelnen Messtationen basieren auf den Archiven des Deutschen Wetterdienstes, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt. Um einen repräsentativen Landesdurchschnitt zu ermitteln, wurden zunächst Durchschnittswerte pro Landesteil gebildet, die anschließend auf Landesebene zusammengefasst wurden. Befinden sich also überproportional viele Wetterstationen in einem eng umgrenzten Gebiet, so beeinflusst deren Anzahl nicht den Landesdurchschnitt.
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