Tsunamis in Myanmar

Bei insgesamt 4 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1762 kamen in Myanmar insgesamt 129 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.

Die stärkste in Myanmar bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 22 Metern. Bei diesem Tsunami am 11.04.2012 kamen 2 Menschen ums Leben.



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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 260 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis in Myanmar seit 1762

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
11.04.2012Erdbeben in Indonesien (Off W. Coast Of N Sumatra) mit einer Stärke von 8,6. Der Tsunami richtete Schäden in 9 weiteren Ländern an.22m2
26.12.2004Erdbeben in Indonesien (Off W. Coast Of Sumatra) mit einer Stärke von 9,1. Der Tsunami richtete Schäden in 47 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 227.899 Menschen.unbekannt125
05.05.1930Erdbeben in Myanmar (Myanmar Coast) mit einer Stärke von 7,3.unbekannt1
02.04.1762Erdbeben in Bangladesch (Northern Bay Of Bengal) Der Tsunami erreichte auch Bangladesch, Indien.unbekannt1


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.