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Das Klima in Nordkorea

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 10 Messstationen in Nordkorea.
Wetterstationen in einer Höhe über 710m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Der nördliche Teil von Nordkorea liegt in der gemäßigten Klimazone, die südlicheren Gebiete in den Subtropen.

Das Klima in Nordkorea ist um einiges wechselhafter als in Deutschland und bietet mit tiefen Wintern und warmen Sommern abwechslungsreiche Jahreszeiten. Wirklich warm wird es hier selten und die Badesachen kann man getrost zuhause lassen. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Mai bis September. Touristisch nahezu unattraktiv sind dagegen die kalten Monate von November bis März.

Tageslängen und Sonnenstände in Nordkorea

Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Nordkorea
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Nordkorea
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Nordkorea
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Nordkorea
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)Absolute Luftfeuchtigkeit in Nordkorea

Temperaturrekorde der letzten 42 Jahre

Die heißeste seit 1979 bis Juni 2021 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Chunggang gemeldet. Im Juli 2018 wurde hier die Rekordtemperatur von 40,2 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 6 Wetterstationen in Nordkorea unter 710 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2019 bei durchschnittlichen 23,2 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 21,9 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 28,3 °C.

Den kältesten Tag in diesen 42 Jahren vermeldete die Wetterstation Chunggang. Hier fiel die Temperatur im Januar 2001 auf -38,1 °C. Chunggang liegt dabei auf einer Höhe von 331 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1984 bei nur durchschnittlichen -4,8 °C. Üblich sind in Nordkorea etwa 2,7 Grad mehr bei -2,1 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im Juli 2011. Mit Ø 28,1 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Haeju die höchsten Werte der letzten 42 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Wonsan. Die trockenste Gegend liegt bei Chunggang.


Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt.