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Das Klima in Pakistan

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 37 Messstationen.
Wetterstationen in einer Höhe über 1470m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Subtropen der nördlichen Hemisphäre

Es ist eine lange Zeit im Jahr mit Temperaturen durchgehend über 25 Grad bis hin zu 40 Grad warm bis heiß. Der wärmste und zugleich regenreichste Landesteil ist Sindh. Der kälteste ist Islamabad.
Tageslängen und Sonnenstände in Pakistan
Klima mit anderen Regionen oder Ländern vergleichen
Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Pakistan
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Pakistan
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Pakistan
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Pakistan
Absolute Luftfeuchte in g/m³Absolute Luftfeuchtigkeit in Pakistan
Klimadiagramme für weitere Landesteile in Pakistan

Temperaturrekorde der letzten 73 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis März 2022 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Jacobabad gemeldet. Im Juni 2003 wurde hier die Rekordtemperatur von 52,5 °C gemessen. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 25 Wetterstationen in Pakistan unter 1470 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1954 bei durchschnittlichen 32,0 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 30,8 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 73 Jahren vermeldete die Wetterstation Dalbandin. Hier fiel die Temperatur im Januar 2006 auf -11,0 °C. Dalbandin liegt dabei auf einer Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1973 bei nur durchschnittlichen 10,4 °C. Üblich sind in Pakistan etwa 6,6 Grad mehr bei 17,1 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im August 2013. Mit Ø 21,6 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Sialkot Airp die höchsten Werte der letzten 73 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Islamabad Airp. Die trockenste Gegend liegt bei Nok Kundi.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1980 - 2021

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 4 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1980 bis 2021 gab es im ganzen Land nur diese 4 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Multan, Lahore City, Jhelum, Karachi). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der Juni 1994 mit 34,6 °C. Der Januar 1984 war mit durchschnittlichen 13,1 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1980 bei ungefähr 24,6 °C und in den letzten Jahren vor 2021 bei rund 25,5 °C. Sie hat sich also in weniger als 42 Jahren um ungefähr 0,9 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 4 Wetterstationen in Pakistan. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Pakistan

Datenbasis und Methodik

Die Daten der einzelnen Messtationen basieren auf den Archiven des Deutschen Wetterdienstes, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt. Um einen repräsentativen Landesdurchschnitt zu ermitteln, wurden zunächst Durchschnittswerte pro Landesteil gebildet, die anschließend auf Landesebene zusammengefasst wurden. Befinden sich also überproportional viele Wetterstationen in einem eng umgrenzten Gebiet, so beeinflusst deren Anzahl nicht den Landesdurchschnitt. In Pakistan selbst befinden sich 26 Stationen. In 11 Fällen wurden zudem benachbarte, aber nahegelegene Wetterstationen herangezogen, um genauere Werte zu erzielen.
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