Terrorismus in den Philippinen

Die Gefahr durch Terroranschläge in den Philippinen ist in den letzten Jahren als sehr hoch einzustufen. Verglichen mit anderen Ländern gibt es hier viele und auch folgenreiche Vorfälle. Über die letzten 5 Jahre gab es insgesamt 2031 erfasste terroristische Vorkommnisse, bei denen 1190 Menschen getötet und 1961 verletzt wurden.

In 223 Fällen wurden insgesamt 762 Menschen entführt oder als Geiseln genommen, es wurde jedoch nur selten (58 Mal) ein Lösegeld gefordert.

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Häufigste Anschlagsziele in den Philippinen

(2012 bis 2016)

ZielAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Regierung631448483159
Zivilpersonen + Privatbesitz461400696279
Wirtschaft32299327191
Polizei22515633184
Militär18516127838
Bildungseinrichtungen623414214
Anlagen zur Energieerzeugung/-leitung43360
Transport422517484
Journalisten3521265
Religiöse Einrichtungen3121520


Am meisten betroffene Regionen

(2012 bis 2016)

RegionAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Maguindanao23810519510
North Cotabato1858320228
Basilan1325514460
Sulu885010388
Zamboanga Sibugay863317326
Compostela Valley70223127
Zamboanga del Sur7050528
Masbate6333297
Bukidnon58377111
Davao del Sur574614336
Metro Manila5128350
Surigao del Sur48232819
Agusan del Sur434618107
Batangas4236740
Sultan Kudarat4121820
Nueva Ecija4027240
South Cotabato39125062
Lanao del Sur38203412
Agusan del Norte33191313
Sorsogon3219189


Terrororganisationen in den Philippinen

OrganisationAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
New People's Army625362376483
Abu Sayyaf19682307213
Bangsamoro Islamic Freedom Movement (BIFM)17411033823
Moro Islamic Liberation Front (MILF)23142510
Moro National Liberation Front112315
Maute Group8666
Islamischer Staat615810
Al-Khobar40180
Magahat Militia2303
National Democratic Front-Bicol2101
Partido Marxista-Leninista ng Pilipinas2100


Alle Daten stammen vom "National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism" (START) und deren Global Terrorism Database. Als terroristischer Akt werden alle Vorfälle angesehen, die ein politisches, wirtschaftliches, religiöses oder soziales Ziel hatten, jedoch nicht rein persönlichen Motiven folgten. Zusätzlich darf der Akt nicht durch ein Kriegsrecht gerechtfertigt sein, muss also den Genfer Konventionen von 1949 widersprechen.