Terrorismus in den Philippinen

Die Gefahr durch Terroranschläge in den Philippinen ist in den letzten Jahren als sehr hoch einzustufen. Verglichen mit anderen Ländern gibt es hier viele und auch folgenreiche Vorfälle. Über die letzten 5 Jahre gab es insgesamt 2349 erfasste terroristische Vorkommnisse, bei denen 1401 Menschen getötet und 1972 verletzt wurden. Darunter waren 2 Selbstmordattentate.

In 280 Fällen wurden insgesamt 1137 Menschen entführt oder als Geiseln genommen, es wurde jedoch nur selten (61 Mal) ein Lösegeld gefordert.

Themenseite: Terrorismus


Zurück zur Übersicht: Philippinen

Häufigste Anschlagsziele in den Philippinen

(2013 bis 2017)

ZielAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Regierung690509493168
Zivilpersonen552501703418
Wirtschaft37581252297
Polizei311226438107
Militär20716229445
Bildungseinrichtungen693314347
Anlagen zur Energieerzeugung/-leitung49361
Transport4119158102
Journalisten3525272
Religiöse Einrichtungen34225916


Am meisten betroffene Regionen

(2013 bis 2017)

RegionAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Maguindanao25912321614
North Cotabato222108236155
Basilan148649571
Sulu924782107
Zamboanga Sibugay834017639
Compostela Valley77163131
Zamboanga del Sur7754457
Masbate7441337
Bukidnon70427614
Davao del Sur624911025
Metro Manila5936410
Lanao del Sur565334139
Surigao del Sur56253124
Batangas5246940
Agusan del Sur455014105
Sorsogon4327199
Nueva Ecija4229330
Agusan del Norte42221513
South Cotabato41124862
Negros Occidental41402230


Terrororganisationen in den Philippinen

OrganisationAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
New People's Army822436440621
Abu Sayyaf223103250263
Bangsamoro Islamic Freedom Movement20013137558
Moro Islamic Liberation Front24134110
Maute Group2132931
Islamischer Staat153386102
Moro National Liberation Front112315
Communists4400
Al-Khobar30180
National Democratic Front-Bicol2101
Magahat Militia2303


Alle Daten stammen vom "National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism" (START) und deren Global Terrorism Database. Als terroristischer Akt werden alle Vorfälle angesehen, die ein politisches, wirtschaftliches, religiöses oder soziales Ziel hatten, jedoch nicht rein persönlichen Motiven folgten. Zusätzlich darf der Akt nicht durch ein Kriegsrecht gerechtfertigt sein, muss also den Genfer Konventionen von 1949 widersprechen.