Tsunamis in Sri Lanka

Bei insgesamt 4 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1883 kamen in Sri Lanka insgesamt 35.333 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.

Die größe in Sri Lanka bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 12,50 Metern. Bei diesem Tsunami am 26.12.2004 kamen 35.322 Menschen ums Leben.



Die schwersten Naturkatastrophen weltweit


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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 140 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis in Sri Lanka seit 1883

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
28.03.2005Erdbeben in Indonesien (Indonesia) mit einer Stärke von 8,6.0,21 m10
26.12.2004Erdbeben in Indonesien (Off W. Coast Of Sumatra) mit einer Stärke von 9,1. Der Tsunami richtete Schäden in 20 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 227.899 Menschen.12,50 m35.322
04.01.1907Erdbeben in Indonesien (Nw. Sumatra) mit einer Stärke von 7,6. Der Tsunami erreichte auch Indonesien, Réunion. Insgesamt starben 400 Menschen.2,1 m0
27.08.1883Vulkan in Indonesien (Krakatau) Der Tsunami erreichte auch Australien, Réunion, Indien, Indonesien, Neuseeland. Insgesamt starben 34.417 Menschen.3,6 m1


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.