Corona-Virus und Gesundheitswesen in Turkmenistan

Gesundheitswesen in Turkmenistan

Das Gesundheitswesen in Turkmenistan ist im weltweiten Vergleich leicht unterdurchschnittlich entwickelt.

Die wohl wichtigste Kennzahl, mit der sich die Effizienz aller Maßnahmen zusammenfassen lässt, ist die allgemeine Lebenserwartung. Also das theoretische Alter, das ein heute Neugeborenes potenziell erreichen wird. Im Moment liegt dieses Alter in Turkmenistan für Männer bei 64,6 und für Frauen bei 71,6 Jahren. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Lebenserwartung etwa 4,5 Jahre niedriger (Männer: 70,4 / Frauen: 74,9 Jahre).

Insgesamt wird pro Jahr und Einwohner die Summe von 411,05 Euro ausgegeben. Dies entspricht circa 6,6% des Bruttoinlandsproduktes. International liegt dieser Betrag bei durchschnittlich 411,05 Euro (~ 9,8% des jeweiligen BIP).


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Verbreitung des Corona-Virus

Gewicht und Größe

MännerFrauen
Körpergröße173 cm162 cm
BMI26,526,6
Gewicht79,5 kg69,9 kg

Krankheiten

TurkmenistanØ weltweit
Diabetes *6,10%8,81%
Tuberkulose0,05%0,13%
Malaria0,0%5,7%

* Die Anzahl der Diabetes-Erkrankten bezieht sich nur auf Einwohner im Alter von 20 bis 79 Jahren.


Kinderimpfungen

TurkmenistanØ weltweit
Masern99,0%85,7%
Hepatitis B0,10%0,09%
DTP *9,90%8,57%

* DTP ist eine dreimalige kombinierte Grundimpfung gegen Diphterie, Pertussis (Keuchhusten) und Tetanus, die Kinder bis zum Alter von 23 Monaten erhalten sollten.
5 Prozent der Neugeboren sind untergewichtig.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser in Turkmenistan ist überdurchschnittlich gut und übersteigt zudem den Durchschnitt, der in den EU-Staaten erreicht wird. Pro 1000 Einwohner stehen im Land 7,4 Krankenhausbetten zur Verfügung. Der weltweite Mittelwert liegt hier bei 2,7 Betten. Innerhalb der EU stehen 5,6 Betten für jeweils 1000 Einwohner zur Verfügung.

Mit rund 13.200 ausgebildeten Ärzten in Turkmenistan stehen pro 1000 Einwohner rund 2,22 Ärzte zur Verfügung. Auch hier wieder der Vergleich: Weltweit liegt dieser Standard bei 1,50 Ärzten pro 1000 Einwohnern und in der EU sogar bei 3,57.

Durch die medizinische Versorgung kann die Sterblichkeit wesentlicher, bekannter Krankheiten weitestgehend reduziert werden. So sterben nach aktuellem Stand nur etwa 30 Prozent aller Menschen, die an Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder der Chylomikronen-Retentions-Krankheit (CRD) leiden.

Versorgung mit Trinkwasser

Der Graph zeigt die Entwicklung der Trinkwasserversorgung in Turkmenistan. Grün dargestellt ist die direkte und permanente Versorgung mit geprüftem Trinkwasser. Die rote Linie zeigt an, welcher Bevölkerungsanteil mit zusätzlichen Maßnahmen versorgt wird. In diesem Fall werden alle Ursprünge wie geprüfte Quellen oder geliefertes Wasser mit einbezogen.

Trinkwasserversorgung in Turkmenistan

Etwa 94 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu einem unmittelbar vorhandenem, fließendem Trinkwasseranschluss. Zumindest über Quellen und Brunnen in einer Entfernung von maximal 30 Minuten oder angeliefertes Wasser erreichen 99% der Bevölkerung eine Versorgnung mit weitestgehend sauberem Trinkwasser. Die Bevölkerung ist damit überdurchschnittlich gut versorgt. Im weltweiten Vergleich haben nur etwa 71% der Bevölkerung einen unmittelbaren Zugang zu geprüftem und immer verfügbaren Trinkwasser. Innerhalb der Europäischen Union liegt dieser Anteil bei 97%. Nur in wenigen Ländern fällt der Anteil auf unter 10%.



Datenbasis

Die obigen Daten entsprechen den Informationen der Weltgesundheitsorganisation, der Global Health Workforce Statistics, UNICEF, State of the World's Children, Childinfo, Global Health Observatory Data Repository und der OECD. Die täglichen Fallzahlen zur Verbreitung des Corona-Virus stammen vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)