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Das Klima in Neuseeland

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 26 Messstationen.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Die nördlichen Landesteile Neuseelands zählen geografisch zur subtropischen Klimazone, der Gebiete weiter im Süden zur gemäßigten Klimazone der Südhalbkugel.

Der wärmste und zugleich regenreichste Landesteil ist Northland. Der kälteste ist Southland.
Tageslängen und Sonnenstände in Neuseeland
Klima mit anderen Regionen oder Ländern vergleichen
Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Neuseeland
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Neuseeland
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Neuseeland
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Neuseeland
Absolute Luftfeuchte in g/m³Absolute Luftfeuchtigkeit in Neuseeland

Temperaturrekorde der letzten 72 Jahre

Die heißeste seit 1950 bis März 2022 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Gisborne Airp gemeldet. Im Januar 2020 wurde hier die Rekordtemperatur von 37,1 °C gemessen. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 32 Wetterstationen in Neuseeland , verzeichnete man im Jahr 1988 bei durchschnittlichen 10,5 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 9,5 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 72 Jahren vermeldete die Wetterstation Campbell Island. Hier fiel die Temperatur im Juli 2011 auf -8,0 °C. Campbell Island liegt dabei auf einer Höhe von 19 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1951 bei nur durchschnittlichen 14,5 °C. Üblich sind in Neuseeland etwa 1,8 Grad mehr bei 16,3 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im September 1995. Mit Ø 26,5 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Hokitika Airp die höchsten Werte der letzten 72 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Hokitika Airp. Die trockenste Gegend liegt bei Christchurch.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1993 - 2021

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 3 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1993 bis 2021 gab es im ganzen Land nur diese 3 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Gisborne, New Plymouth, Kaikoura). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der Februar 1998 mit 20,5 °C. Der Juli 2001 war mit durchschnittlichen 8,3 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1993 bei ungefähr 13,1 °C und in den letzten Jahren vor 2021 bei rund 14,2 °C. Sie hat sich also in weniger als 29 Jahren um ungefähr 1,1 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 3 Wetterstationen in Neuseeland. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Neuseeland

Datenbasis und Methodik

Die Daten der einzelnen Messtationen basieren auf den Archiven des Deutschen Wetterdienstes, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt. Um einen repräsentativen Landesdurchschnitt zu ermitteln, wurden zunächst Durchschnittswerte pro Landesteil gebildet, die anschließend auf Landesebene zusammengefasst wurden. Befinden sich also überproportional viele Wetterstationen in einem eng umgrenzten Gebiet, so beeinflusst deren Anzahl nicht den Landesdurchschnitt.
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