Das Klima in Neuseeland

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 19 Messstationen in Neuseeland.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Die nördlichen Landesteile von Neuseeland zählen geografisch zur subtropischen Klimazone, der Gebiete weiter im Süden zur gemäßigten Klimazone der Südhalbkugel.



Tageslängen und Sonnenstände in Neuseeland

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Neuseeland

Klimadiagramme für weitere Regionen in Neuseeland

Auckland
Bay of Plenty
Canterbury
Chatham Islands
Gisborne
Northland
Southland
Taranaki
Waikato
Wellington
West Coast
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Neuseeland
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Neuseeland
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Neuseeland
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Neuseeland

Temperaturrekorde der letzten 69 Jahre

Die heißeste seit 1950 bis Dezember 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Gisborne Airp gemeldet. Im Januar 1999 wurde hier die Rekordtemperatur von 36,8 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 31 Wetterstationen in Neuseeland unter 290 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1988 bei durchschnittlichen 10,5 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 9,5 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 69 Jahren vermeldete die Wetterstation Campbell Island. Hier fiel die Temperatur im Juli 2011 auf -8,0 °C. Campbell Island liegt dabei auf einer Höhe von 19 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1951 bei nur durchschnittlichen 14,5 °C. Üblich sind in Neuseeland etwa 1,7 Grad mehr bei 16,3 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1993 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 3 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1993 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 3 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Gisborne, New Plymouth, Kaikoura). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der Februar 1998 mit 20,5 °C. Der Juli 2001 war mit durchschnittlichen 8,3 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1993 bei ungefähr 13,1 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 14,2 °C. Sie hat sich also in weniger als 27 Jahren um ungefähr 1,0 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 3 Wetterstationen in Neuseeland. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Neuseeland


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.