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Corona-Virus und Gesundheitswesen in Deutschland

Gesundheitswesen in Deutschland

Die Effektivität des Gesundheitswesens in Deutschland ist im weltweiten Vergleich deutlich überdurchschnittlich.

Die wohl wichtigste Kennzahl, mit der sich die Effizienz aller Maßnahmen zusammenfassen lässt, ist die allgemeine Lebenserwartung. Also das theoretische Alter, das ein heute Neugeborenes potenziell erreichen wird. Im Moment liegt dieses Alter in Deutschland für Männer bei 78,6 und für Frauen bei 83,4 Jahren. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Lebenserwartung etwa 8,2 Jahre niedriger (Männer: 70,6 / Frauen: 75,1 Jahre).

Insgesamt wird pro Einwohner eine Summe von 4.599,86 Euro veranschlagt, die jährlich auf Staatskosten für gesundheitliche Maßnahmen ausgegeben wird. Dies entspricht circa 11,7% des Bruttoinlandsproduktes. International liegt dieser Betrag bei durchschnittlich 948,50 Euro (~ 9,8% des jeweiligen BIP).


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Verbreitung des Corona-Virus

Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland

19. Kalenderwoche (09.05.2022 bis 15.05.2022): 69,1 Neuinfektionen pro Tag je 100.000 Einwohner
Bis zum 16. Mai 2022 wurden im Land 25.757.984 Infizierte und 133.245 Todesfälle gemeldet. Die ersten bestätigten Infektionen wurden im Februar 2020 gemeldet, wobei dieses Datum sich auf die offizielle Meldung bezieht. Für das Bemerken der eigenen Infektion, den Termin beim Arzt, den Labortest und vor allem den Zeitraum von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome kalkuliert man zusätzliche 10-14 Tage ein.

Die insgesamt 25.757.984 infizierten Menschen entsprechen einem Bevölkerungsanteil von 30,94% der Gesamtbevölkerung des Landes. Die Anzahl der Neuinfektionen lag im Verlauf der 19. Kalenderwoche bei 402.836 und somit bei 69,1 Fällen pro 100.000 Einwohnern und Tag.


Der erste Graph zeigt die Anzahl der gemeldeten Infizierten pro Kalenderwoche. Der zweite Graph darunter die eingetretenen Todesfälle.

Sterblichkeitsrate der Infizierten

Aus den bislang infizierten und verstorbenen Menschen ergibt sich in Deutschland eine Sterblichkeit von 0,5%. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Tod erst durchschnittliche 19 Tage nach Auftreten der ersten Symptome eintritt. Nach dem Zeitpunkt der eigentlichen Infektion folgen also mehrere Tage bis eine betroffene Person einen ärztlichen Test durchführen lässt und dessen Ergebnis vorliegt.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie aktualisieren wir die weltweiten Fallzahlen wöchentlich. Eine Liste aller Infizierten und Toten nach Land ist auf unserer Themenseite zum Corona-Virus ersichtlich.

Aktuelle Entwicklung

KalenderwocheInfizierteTote
19/2022402.836241
18/2022468.656483
17/2022594.114671
16/2022730.091877
15/2022777.1431.090
14/2022980.7041.274
13/20221.289.1271.565
12/20221.580.3501.669
11/20221.572.7021.542
10/20221.404.3141.428

Gewicht und Größe

MännerFrauen
Körpergröße180 cm166 cm
BMI27,426,0
Gewicht88,7 kg71,7 kg

Krankheiten

DeutschlandØ weltweit
Diabetes *10,40%8,81%
Tuberkulose0,01%0,13%
HIV / Aids0,01%0,03%

* Die Anzahl der Diabetes-Erkrankten bezieht sich nur auf Einwohner im Alter von 20 bis 79 Jahren.


Kinderimpfungen

DeutschlandØ weltweit
Masern97,0%85,7%
Hepatitis B0,09%0,08%
DTP *9,30%8,57%

* DTP ist eine dreimalige kombinierte Grundimpfung gegen Diphterie, Pertussis (Keuchhusten) und Tetanus, die Kinder bis zum Alter von 23 Monaten erhalten sollten.

In Deutschland sind noch 22,5% aller über 15-Jährigen Raucher.
7 Prozent der Neugeboren sind untergewichtig.

Medizinische Versorgung

Corona-Virus und Gesundheitswesen in DeutschlandDie medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser in Deutschland ist überdurchschnittlich gut und übersteigt zudem den Durchschnitt, der in den EU-Staaten erreicht wird. Pro 1000 Einwohner stehen im Land 8,0 Krankenhausbetten zur Verfügung. Der weltweite Mittelwert liegt hier bei 2,9 Betten. Innerhalb der EU stehen 4,6 Betten für jeweils 1000 Einwohner zur Verfügung.

Mit rund 350.000 ausgebildeten Ärzten in Deutschland stehen pro 1000 Einwohner rund 4,21 Ärzte zur Verfügung. Auch hier wieder der Vergleich: Weltweit liegt dieser Standard bei 1,50 Ärzten pro 1000 Einwohnern und in der EU sogar bei 3,57.

Durch die medizinische Versorgung kann die Sterblichkeit wesentlicher bekannter Krankheiten in einem überdurchschnittlichen Maße reduziert werden. So sterben nach aktuellem Stand nur etwa 12 Prozent aller Menschen, die an Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder der Chylomikronen-Retentions-Krankheit (CRD) leiden.

Versorgung mit Trinkwasser

Die Trinkwasserversorgung in Deutschland ist zu 100% für alle Einwohner erschlossen. Nur ganz wenige Länder erreichen diesen Standard, bei dem jedem Einwohner ein Wasseranschluss in unmittelbarer Nähe mit geprüftem Trinkwasser zur Verfügung steht. Im weltweiten Vergleich haben nur etwa 74% der Bevölkerung einen unmittelbaren Zugang zu geprüftem und immer verfügbaren Trinkwasser. Innerhalb der Europäischen Union liegt dieser Anteil bei 98%. Nur in wenigen Ländern fällt der Anteil auf unter 10%.

Datenbasis

Die obigen Daten entsprechen den Informationen der Weltgesundheitsorganisation, der Global Health Workforce Statistics, UNICEF, State of the World's Children, Childinfo, Global Health Observatory Data Repository und der OECD. Die Fallzahlen zur Verbreitung des Corona-Virus stammen vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

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