Das Klima in Frankreich

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 78 Messstationen in Frankreich.
Wetterstationen in einer Höhe über 880m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Gemäßigte Zone der nördlichen Hemisphäre

Das Klima in Frankreich entspricht in weiten Teilen den deutschen Wetterbedingungen. Es ist kalt, nass und ein paar schöne Sommermonate sind auch dabei. Einen Strandurlaub kann man in der warmen Jahreszeit durchaus genießen, bei höchstens 21 Grad Wassertemperatur sollte man allerdings nicht zu viel erwarten. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Juni bis August. Touristisch nahezu unattraktiv sind dagegen die kalten Monate von November bis März.

Tageslängen und Sonnenstände in Frankreich

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Frankreich
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Frankreich
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Frankreich
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Frankreich
Wassertemperatur
Wassertemperaturen in Frankreich
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Frankreich

Temperaturrekorde der letzten 70 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Dezember 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Montpellier gemeldet. Im Juni 2019 wurde hier die Rekordtemperatur von 43,5 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 51 Wetterstationen in Frankreich unter 880 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1949 bei durchschnittlichen 20,8 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 19,0 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 70 Jahren vermeldete die Wetterstation Le Puy Loudes Airp. Hier fiel die Temperatur im März 2005 auf -22,0 °C. Le Puy Loudes Airp liegt dabei auf einer Höhe von 833 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1963 bei nur durchschnittlichen 3,0 °C. Üblich sind in Frankreich etwa 3,3 Grad mehr bei 6,3 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1956 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 4 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1956 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 4 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Strasbourg Entzheim, Nantes Bouguenais, Marseille Marignane, Perpignan). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der August 2003 mit 25,6 °C. Der Februar 1956 war mit durchschnittlichen -2,7 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1956 bei ungefähr 12,7 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 14,4 °C. Sie hat sich also in weniger als 64 Jahren um ungefähr 1,7 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 4 Wetterstationen in Frankreich. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Frankreich


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.