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Terrorismus in Frankreich

Die Gefahr durch Terroranschläge in Frankreich ist in den letzten Jahren als niedrig einzustufen. Verglichen mit anderen Ländern gibt es hier bislang nur wenige Vorfälle. Über die letzten 5 Jahre gab es insgesamt 119 erfasste terroristische Vorkommnisse, bei denen 262 Menschen getötet und 650 verletzt wurden. Darunter waren 6 Selbstmordattentate.

In 8 Fällen wurden insgesamt 60 Menschen entführt oder als Geiseln genommen.

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Häufigste Anschlagsziele in Frankreich

(2013 bis 2017)

ZielAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Business3314413641
Zivilpersonen3322861532
Religiöse Einrichtungen21446
Police19243012
Regierung9110
Telekommunikation4000
Bildungseinrichtungen2020
Militär2030
Transport2330
Anlagen zur Energieerzeugung/-leitung2000


Am meisten betroffene Regionen

(2013 bis 2017)

RegionAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Ile-de-France3216417052
Corsica20320
Provence-Alpes-Cote d'Azur13904400
Auvergne-Rhone-Alpes11021
Occitanie8090
Bourgogne-Franche-Comte6060
Languedoc-Roussillon4000
Rhone-Alpes3121
Languedoc-Roussillon-Midi-Pyrénées2000
Brittany2000
Pays de la Loire2000
Poitou-Charentes2000
Midi-Pyrenees2000
Nord-Pas-de-Calais2030
Hauts-de-France2000
Nouvelle-Aquitaine2000
Indre-et-Loire1130
Burgundy10110
Centre1000
Picardy1000


Terrororganisationen in Frankreich

OrganisationAnschlägeGetötetVerletztGeiseln
Jihadi-inspired extremists10974417
Islamischer Staat813612920
Corsican Nationalists7000
Comite d'Action Viticole6000
Wild Individualities6000
The Defense Command of the French People and the Motherland6060
National Liberation Front of Provence3000
Jewish Defense League2011
Breton Liberation Front2000
Tierbefreiungsfront2000
Anti-Semitic extremists2010


Alle Daten stammen vom "National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism" (START) und deren Global Terrorism Database. Als terroristischer Akt werden alle Vorfälle angesehen, die ein politisches, wirtschaftliches, religiöses oder soziales Ziel hatten, jedoch nicht rein persönlichen Motiven folgten. Zusätzlich darf der Akt nicht durch ein Kriegsrecht gerechtfertigt sein, muss also den Genfer Konventionen von 1949 widersprechen.