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Das Klima in Kroatien

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 3 Messstationen in Kroatien.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Gemäßigte Zone der nördlichen Hemisphäre

Das Klima in Kroatien entspricht in weiten Teilen den deutschen Wetterbedingungen. Es ist kalt, nass und ein paar schöne Sommermonate sind auch dabei. Einen Strandurlaub kann man in der warmen Jahreszeit bei bis zu 24 Grad Wassertemperatur genießen. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Juni bis August. Touristisch nahezu unattraktiv sind dagegen die kalten Monate von November bis März.

Tageslängen und Sonnenstände in Kroatien

Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Kroatien
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Kroatien
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Kroatien
WassertemperaturWassertemperaturen in Kroatien
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Kroatien
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)Absolute Luftfeuchtigkeit in Kroatien
Klimadiagramme für weitere Landesteile in Kroatien

Temperaturrekorde der letzten 71 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Oktober 2020 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Split Marjan gemeldet. Im August 2015 wurde hier die Rekordtemperatur von 38,5 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 3 Wetterstationen in Kroatien unter 160 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2012 bei durchschnittlichen 26,9 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 22,7 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 31,0 °C.

Den kältesten Tag in diesen 71 Jahren vermeldete die Wetterstation Split Marjan. Hier fiel die Temperatur im Januar 2017 auf -7,2 °C. Split Marjan liegt dabei auf einer Höhe von 128 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1963 bei nur durchschnittlichen 2,6 °C. Üblich sind in Kroatien etwa 4,3 Grad mehr bei 6,9 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1991 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 2 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1991 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 2 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Zagreb, Split Marjan). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der 2003 mit 27,5 °C. Der 2017 war mit durchschnittlichen 1,0 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1991 bei ungefähr 14,4 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 15,5 °C. Sie hat sich also in weniger als 29 Jahren um ungefähr 1,2 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 2 Wetterstationen in Kroatien. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Kroatien


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel. Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt.