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Das Klima in Lettland

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 6 Messstationen in Lettland.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Gemäßigte Zone der nördlichen Hemisphäre

Das Klima in Lettland entspricht in weiten Teilen den deutschen Wetterbedingungen. Es ist kalt, nass und ein paar schöne Sommermonate sind auch dabei. Wirklich warm wird es hier selten und die Badesachen kann man getrost zuhause lassen. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Mai bis September. Touristisch nahezu unattraktiv sind dagegen die kalten Monate von November bis März.

Tageslängen und Sonnenstände in Lettland

Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Lettland
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Lettland
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Lettland
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Lettland
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)Absolute Luftfeuchtigkeit in Lettland
Klimadiagramme für weitere Landesteile in Lettland

Temperaturrekorde der letzten 72 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Juni 2021 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Daugavpils gemeldet. Im Juni 2021 wurde hier die Rekordtemperatur von 33,1 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 5 Wetterstationen in Lettland , verzeichnete man im Jahr 2018 bei durchschnittlichen 18,7 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 15,7 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 23,9 °C.

Den kältesten Tag in diesen 72 Jahren vermeldete die Wetterstation Daugavpils. Hier fiel die Temperatur im Februar 2021 auf -27,4 °C. Daugavpils liegt dabei auf einer Höhe von 99 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1963 bei nur durchschnittlichen -8,7 °C. Üblich sind in Lettland etwa 6,7 Grad mehr bei -2,0 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im August 1980. Mit Ø 6,8 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Dobele die höchsten Werte der letzten 72 Jahre.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1991 - 2020

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 1 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1991 bis 2020 gab es im ganzen Land nur diese 1 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Daugavpils). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der 2010 mit 21,7 °C. Der 2010 war mit durchschnittlichen -13,0 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1991 bei ungefähr 6,2 °C und in den letzten Jahren vor 2020 bei rund 7,6 °C. Sie hat sich also in weniger als 30 Jahren um ungefähr 1,4 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 1 Wetterstationen in Lettland. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Lettland


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel. Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt.