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Das Klima in Norwegen

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 29 Messstationen.
Wetterstationen in einer Höhe über 970m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Der nördliche Teil von Norwegen liegt in der kalten Polarzone der Arktis. Die südlicheren Gebiete in der gemäßigten Klimazone.

Wirklich warm wird es hier nicht und die Badesachen kann man angesichts der Wassertemperaturen von allerhöchstens 17 Grad getrost zuhause lassen. Die wärmste und zugleich regenreichste Provinz ist Rogaland. Die kälteste ist Troms og Finnmark. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Mai bis September. Für Wintersportler eignet sich die Winterzeit von November bis März.
Tageslängen und Sonnenstände in Norwegen
Klima mit anderen Regionen oder Ländern vergleichen
Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Norwegen
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Norwegen
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Norwegen
WassertemperaturWassertemperaturen in Norwegen
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Norwegen
Absolute Luftfeuchte in g/m³Absolute Luftfeuchtigkeit in Norwegen

Provinzen in Norwegen

Alle Angaben pro Jahr. Für detaillierte Klimadaten klicken Sie auf den Namen der Region.

ProvinzHöchsttemperatur
Ø Tag
Tiefsttemperatur
Ø Nacht
Regen-
tage
Nieder-
schlag
Luft-
feuchte
Innlandet8,5 °C0,1 °C112 690 l77,0 %
Møre og Romsdal7,3 °C1,0 °C116 661 l
Nordland7,4 °C0,0 °C144 967 l75,0 %
Oslo10,2 °C2,5 °C120 861 l77,0 %
Rogaland11,1 °C6,1 °C168 1.248 l78,0 %
Troms og Finnmark4,4 °C-2,8 °C121 650 l82,0 %
Trøndelag10,1 °C3,8 °C154 942 l
Vestland11,1 °C6,3 °C188 1.898 l76,0 %
Viken9,7 °C1,0 °C118 796 l77,0 %

Temperaturrekorde der letzten 73 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis März 2022 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Oslo Blindern gemeldet. Im Juli 2018 wurde hier die Rekordtemperatur von 34,6 °C gemessen. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 21 Wetterstationen in Norwegen unter 970 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2006 bei durchschnittlichen 14,5 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 12,6 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 18,6 °C.

Den kältesten Tag in diesen 73 Jahren vermeldete die Wetterstation Karasjok. Hier fiel die Temperatur im Januar 2016 auf -42,2 °C. Karasjok liegt dabei auf einer Höhe von 131 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1966 bei nur durchschnittlichen -4,7 °C. Üblich sind in Norwegen etwa 3,6 Grad mehr bei -1,1 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im September 1975. Mit Ø 21,1 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Bergen Fredriksberg die höchsten Werte der letzten 73 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Bergen. Die trockenste Gegend liegt bei Dombaas.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1989 - 2021

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 5 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1989 bis 2021 gab es im ganzen Land nur diese 5 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben. Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der Juli 2014 mit 17,7 °C. Der Februar 2010 war mit durchschnittlichen -4,1 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1989 bei ungefähr 6,5 °C und in den letzten Jahren vor 2021 bei rund 6,6 °C. Sie hat sich also in den vergangenen 33 Jahren kaum verändert. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 5 Wetterstationen in Norwegen. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Norwegen

Datenbasis und Methodik

Die Daten der einzelnen Messtationen basieren auf den Archiven des Deutschen Wetterdienstes, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt. Um einen repräsentativen Landesdurchschnitt zu ermitteln, wurden zunächst Durchschnittswerte pro Landesteil gebildet, die anschließend auf Landesebene zusammengefasst wurden. Befinden sich also überproportional viele Wetterstationen in einem eng umgrenzten Gebiet, so beeinflusst deren Anzahl nicht den Landesdurchschnitt. In Norwegen selbst befinden sich 22 Stationen. In 7 Fällen wurden zudem benachbarte, aber nahegelegene Wetterstationen herangezogen, um genauere Werte zu erzielen.
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