Flüchtlinge in Österreich

39.844 Asylanträge wurden nach Angaben der UNHCR im Jahr 2016 in Österreich von Flüchtlingen gestellt. Die meisten davon kamen aus Afghanistan, Syrien und aus dem Irak. Insgesamt wurden 26.389 Entscheidungen bei den Erst-Anträgen gefällt. Davon wurden rund 84% positiv beantwortet. 16 Prozent der Asylanträge wurden in der ersten Instanz abgelehnt. Am erfolgreichsten waren hierbei die Anträge von Flüchtlingen aus Syrien und aus Eritrea.

In einer zweiten Tabelle finden Sie unten zusätzlich die Flüchtlinge, die aus Österreich geflohen sind und Asylanträge in anderen Ländern gestellt haben.

Flüchtslingsländer nach Herkunft und Ziel


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Entwicklung eingehender Asylanträge in Österreich von 2000 bis 2016

Die oberste Linie stellt die Gesamtanzahl der Asylanträge (Erstanträge + Folgeanträge) dar. Darunter folgen die Anzahl der aufgenommenen Flüchtlinge (grün) und die der abgelehnten Anträge (rot).





Asylanträge ausländischer Flüchtlinge in Österreich

Die Gesamtanzahl der Erst- und Folgeanträge bezieht sich auf das Jahr 2016. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Entscheidungen (also Annahmen oder Ablehnungen) hiermit nicht überein stimmen muss, da es aus Vorjahren noch offene Asylanträge geben kann. Auch müssen innerhalb eines Kalenderjahres nicht alle Anträge abschließend bearbeitet werden. Hinzu kommt, dass Asylverfahren auch eingestellt werden können, wenn der Bewerber nicht mehr auffindbar ist oder den Antrag zurückzieht.

  

Erstanträge

 

Folgeanträge/Prüfungen

Ursprung gestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
 gestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Afghanistan 11.5221.75618290,6 % 000
Syrien 8.64215.5280100,0 % 000
Irak 2.7241.3289793,2 % 000
Pakistan 2.416303537,8 % 000
Iran 2.4004393393,0 % 000
Nigeria 1.644162117,0 % 000
Somalia 1.5054942096,1 % 000
Russland 1.23746035956,2 % 000
unbekannt 1.1271.6902598,5 % 000
Marokko 93607230,0 % 000
Algerien 84805940,0 % 000
Indien 41401320,0 % 000
Ukraine 339226724,7 % 000
Serbien 314163794,1 % 000
Türkei 31084016,7 % 000
Bangladesch 290384645,2 % 000
Georgien 29001280,0 % 000
China 246585551,3 % 000
Armenien 223127713,5 % 000
Gambia 2208947,1 % 000
Libyen 207060,0 % 000
Ägypten 200294042,0 % 000
Tunesien 1230680,0 % 000
Tadschikistan 109541380,6 % 000
Eritrea 95560100,0 % 000
Mazedonien 9501660,0 % 000
Äthiopien 92130100,0 % 000
Libanon 9112666,7 % 000
Sri Lanka 8500 000
Albanien 760830,0 % 000
Ghana 680220,0 % 000
Kongo (Dem. Rep.) 64380100,0 % 000
Aserbaidschan 63121544,4 % 000
Guinea 5916769,6 % 000
Nepal 56060,0 % 000
Sudan 53251169,4 % 000
Mongolei 510270,0 % 000
Jemen 51210100,0 % 000
Kamerun 5016964,0 % 000
Bosnien und Herzegowina 460370,0 % 000
Kasachstan 40241758,5 % 000
Usbekistan 350130,0 % 000
Kirgisistan 3170100,0 % 000
Mali 2800 000
Senegal 280170,0 % 000
Elfenbeinküste 276650,0 % 000
Vietnam 26050,0 % 000
Jordanien 2516672,7 % 000
Sierra Leone 2100 000
Belarus 1800 000
Kuba 1500 000
Westsahara 1400 000
Benin 1300 000
Venezuela 1200 000
Angola 1100 000
Kongo 11120100,0 % 000
Uganda 1100 000
Moldawien 10070,0 % 000
Togo 900 000
Kenia 8060,0 % 000
Liberia 800 000
Philippinen 800 000
Kuwait 700 000
Guinea-Bissau 600 000
Slowakei 600 000
Ungarn 500 000
Montenegro 5060,0 % 000
Niger 500 000
Rumänien 500 000
Ruanda 500 000
Saudi-Arabien 500 000
Südsudan 500 000
Summen 39.84422.2604.12984,4 % 000





Asylanträge von Flüchtlingen aus Österreich

Österreich ist eines der nicht wenigen Länder, in das nicht nur Flüchtlinge einwandern. Allein im Jahr 2016 gab es 5 Asylanträge, die für Bürger aus Österreich in fremden Ländern gestellt wurden.
  

Erstanträge

 

Folgeanträge/Prüfungen

Zielland gestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
 gestelltaufge-
nommen
abgelehntAufnahme-
quote
Uruguay 500 000
Summen 500 000



Bevölkerungsanteil der Immigranten von 1980 bis 2015

Im Jahr 2015 lebten 1.492.374 Immigranten in Österreich. Dies sind alle Einwohner, die dauerhaft im Land leben, aber in einem anderen Land geboren wurden. Die Anzahl beinhaltet auch anerkannte Flüchtlinge, jedoch noch keine Asylbewerber. Die Angaben basieren zum einen auf den Ergebnissen von Volkszählungen, zum anderen auf Hochrechnungen der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen.


(Werte des Graphen in Millionen Immigranten)