Das Klima in Polen

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 37 Messstationen in Polen.
Wetterstationen in einer Höhe über 540m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Gemäßigte Zone der nördlichen Hemisphäre

Das Klima in Polen entspricht in weiten Teilen den deutschen Wetterbedingungen. Es ist kalt, nass und ein paar schöne Sommermonate sind auch dabei. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Mai bis September. Touristisch nahezu unattraktiv sind dagegen die kalten Monate von November bis März.

Tageslängen und Sonnenstände in Polen

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Polen

Klimadiagramme für weitere Regionen in Polen

Masowien
Niederschlesien
Podlachien
Pommern
Schlesien
Westpommern
Ermland-Masuren
Großpolen
Heiligkreuz
Karpatenvorland
Kleinpolen
Kujawien-Pommern
Lublin
Lubus
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Polen
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Polen
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Polen
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Polen

Temperaturrekorde der letzten 68 Jahre

Die heißeste seit 1951 bis Dezember 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Warszawa Okecie gemeldet. Im August 2013 wurde hier die Rekordtemperatur von 37,0 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 25 Wetterstationen in Polen unter 540 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2018 bei durchschnittlichen 18,7 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 16,3 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 24,3 °C.

Den kältesten Tag in diesen 68 Jahren vermeldete die Wetterstation Warszawa Okecie. Hier fiel die Temperatur im Januar 2010 auf -23,4 °C. Warszawa Okecie liegt dabei auf einer Höhe von 107 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1963 bei nur durchschnittlichen -6,3 °C. Üblich sind in Polen etwa 5,9 Grad mehr bei -0,5 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1954 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 3 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1954 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 3 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Bialystok, Poznan, Warszawa Okecie). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der Juli 2006 mit 22,8 °C. Der Januar 1987 war mit durchschnittlichen -12,3 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1954 bei ungefähr 7,2 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 9,7 °C. Sie hat sich also in weniger als 66 Jahren um ungefähr 2,5 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 3 Wetterstationen in Polen. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Polen


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.