Das Klima in Portugal

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 16 Messstationen in Portugal.
Wetterstationen in einer Höhe über 690m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Der nördliche Teil von Portugal liegt in der gemäßigten Klimazone, die südlicheren Gebiete in den Subtropen.

Einen Strandurlaub kann man in der warmen Jahreszeit durchaus genießen, bei höchstens 20 Grad Wassertemperatur sollte man allerdings nicht zu viel erwarten. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Juli bis August. Touristisch nahezu unattraktiv sind dagegen die kalten Monate von November bis März.

Tageslängen und Sonnenstände in Portugal

Sonnenstunden/Tag
Sonnenstunden pro Tag in Portugal

Klimadiagramme für weitere Regionen in Portugal

Azoren
Bragança
Castelo Branco
Coimbra
Évora
Faro
Guarda
Lissabon
Madeira
Porto
Setúbal
Regentage/Monat
Regentage pro Monat in Portugal
Niederschlagsmengen in mm/Tag
Niederschlag in Portugal
Relative Luftfeuchtigkeit in %
Relative Luftfeuchtigkeit in Portugal
Wassertemperatur
Wassertemperaturen in Portugal
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)
Absolute Luftfeuchtigkeit in Portugal

Temperaturrekorde der letzten 70 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Dezember 2019 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Evora Airp gemeldet. Im Juli 2017 wurde hier die Rekordtemperatur von 44,1 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 21 Wetterstationen in Portugal unter 690 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1990 bei durchschnittlichen 23,4 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 21,9 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 70 Jahren vermeldete die Wetterstation Evora Airp. Hier fiel die Temperatur im Januar 2019 auf -0,1 °C. Evora Airp liegt dabei auf einer Höhe von 246 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1972 bei nur durchschnittlichen 12,3 °C. Üblich sind in Portugal etwa 1,2 Grad mehr bei 13,5 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1997 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 3 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1997 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 3 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Santa Maria Acores, Lisboa Geofisico, Castelo Branco). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der August 2018 mit 25,1 °C. Der Januar 2000 war mit durchschnittlichen 9,8 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1997 bei ungefähr 17,0 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 17,4 °C. Sie hat sich also in den vergangenen 23 Jahren nur minimal um ungefähr 0,4 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 3 Wetterstationen in Portugal. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Portugal


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel.