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Corona-Virus und Gesundheitswesen in San Marino

Gesundheitswesen in San Marino

Das Gesundheitswesen in San Marino ist eines der effektivsten weltweit.

Die wohl wichtigste Kennzahl, mit der sich die Effizienz aller Maßnahmen zusammenfassen lässt, ist die allgemeine Lebenserwartung. Also das theoretische Alter, das ein heute Neugeborenes potenziell erreichen wird. Im Moment liegt dieses Alter in San Marino für Männer bei 84,1 und für Frauen bei 86,8 Jahren. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Lebenserwartung etwa 12,6 Jahre niedriger (Männer: 70,6 / Frauen: 75,1 Jahre).

Insgesamt wird pro Einwohner eine Summe von 2.579,62 Euro veranschlagt, die jährlich auf Staatskosten für gesundheitliche Maßnahmen ausgegeben wird. Dies entspricht circa 6,4% des Bruttoinlandsproduktes. International liegt dieser Betrag bei durchschnittlich 948,50 Euro (~ 9,8% des jeweiligen BIP).


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Verbreitung des Corona-Virus

Ausbreitung des Corona-Virus in San Marino

Bis zum 9. Mai 2022 wurden im Land 15.339 Infizierte und 109 Todesfälle gemeldet. Die ersten bestätigten Infektionen wurden im März 2020 gemeldet, wobei dieses Datum sich auf die offizielle Meldung bezieht. Für das Bemerken der eigenen Infektion, den Termin beim Arzt, den Labortest und vor allem den Zeitraum von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome kalkuliert man zusätzliche 10-14 Tage ein.

Die insgesamt 15.339 infizierten Menschen entsprechen einem Bevölkerungsanteil von 45,20% der Gesamtbevölkerung des Landes.


Der erste Graph zeigt die Anzahl der gemeldeten Infizierten pro Kalenderwoche. Der zweite Graph darunter die eingetretenen Todesfälle.

Sterblichkeitsrate der Infizierten

Aus den bislang infizierten und verstorbenen Menschen ergibt sich in San Marino eine Sterblichkeit von 0,7%. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Tod erst durchschnittliche 19 Tage nach Auftreten der ersten Symptome eintritt. Nach dem Zeitpunkt der eigentlichen Infektion folgen also mehrere Tage bis eine betroffene Person einen ärztlichen Test durchführen lässt und dessen Ergebnis vorliegt.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie aktualisieren wir die weltweiten Fallzahlen wöchentlich. Eine Liste aller Infizierten und Toten nach Land ist auf unserer Themenseite zum Corona-Virus ersichtlich.

Aktuelle Entwicklung

KalenderwocheInfizierteTote
18/20221420
17/20223381
16/20222670
15/20222900
14/20222841
13/20221640
12/20222131
11/20221790
10/20222660
09/20221540

Gewicht und Größe

MännerFrauen
Körpergröße0 cm0 cm
BMI0,00,0

Kinderimpfungen

San MarinoØ weltweit
Masern86,0%85,7%
Hepatitis B0,09%0,08%
DTP *8,80%8,57%

* DTP ist eine dreimalige kombinierte Grundimpfung gegen Diphterie, Pertussis (Keuchhusten) und Tetanus, die Kinder bis zum Alter von 23 Monaten erhalten sollten.

3 Prozent der Neugeboren sind untergewichtig.

Medizinische Versorgung

Corona-Virus und Gesundheitswesen in San MarinoDie medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser in San Marino ist überdurchschnittlich gut, erreicht jedoch nicht den Durchschnitt, der beispielsweise innerhalb der EU erreicht wird. Pro 1000 Einwohner stehen im Land 3,8 Krankenhausbetten zur Verfügung. Der weltweite Mittelwert liegt hier bei 2,9 Betten. Innerhalb der EU stehen 4,6 Betten für jeweils 1000 Einwohner zur Verfügung.

Mit rund 209 ausgebildeten Ärzten in San Marino stehen pro 1000 Einwohner rund 6,15 Ärzte zur Verfügung. Auch hier wieder der Vergleich: Weltweit liegt dieser Standard bei 1,50 Ärzten pro 1000 Einwohnern und in der EU sogar bei 3,57.



Versorgung mit Trinkwasser

Die Trinkwasserversorgung in San Marino ist zu 100% für alle Einwohner erschlossen. Nur ganz wenige Länder erreichen diesen Standard, bei dem jedem Einwohner ein Wasseranschluss in unmittelbarer Nähe mit geprüftem Trinkwasser zur Verfügung steht. Im weltweiten Vergleich haben nur etwa 74% der Bevölkerung einen unmittelbaren Zugang zu geprüftem und immer verfügbaren Trinkwasser. Innerhalb der Europäischen Union liegt dieser Anteil bei 98%. Nur in wenigen Ländern fällt der Anteil auf unter 10%.

Datenbasis

Die obigen Daten entsprechen den Informationen der Weltgesundheitsorganisation, der Global Health Workforce Statistics, UNICEF, State of the World's Children, Childinfo, Global Health Observatory Data Repository und der OECD. Die Fallzahlen zur Verbreitung des Corona-Virus stammen vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

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