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Das Klima in der Schweiz

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 21 Messstationen.
Wetterstationen in einer Höhe über 1500m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Gemäßigte Zone der nördlichen Hemisphäre

Das Klima in der Schweiz sehr wechselhaft und bietet mit tiefen Wintern und warmen Sommern abwechslungsreiche Jahreszeiten. Wirklich warm wird es hier selten und die Badesachen kann man getrost zuhause lassen. Die wärmste und zugleich regenreichste Großregion ist Tessin. Die kälteste ist Zürich. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Juni bis September. Für Wintersportler eignet sich die Winterzeit im Januar.
Tageslängen und Sonnenstände in der Schweiz
Klima mit anderen Regionen oder Ländern vergleichen
Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in der Schweiz
Regentage/MonatRegentage pro Monat in der Schweiz
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in der Schweiz
WassertemperaturWassertemperaturen in der Schweiz
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in der Schweiz
Absolute Luftfeuchte in g/m³Absolute Luftfeuchtigkeit in der Schweiz
Klimadiagramme für weitere Großregionen in der Schweiz

Temperaturrekorde der letzten 73 Jahre

Die heißeste seit 1949 bis Januar 2022 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Geneve Airp gemeldet. Im Juli 2015 wurde hier die Rekordtemperatur von 39,7 °C gemessen. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 8 Wetterstationen in der Schweiz unter 1500 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 1949 bei durchschnittlichen 20,5 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 18,4 Grad Celsius.

Den kältesten Tag in diesen 73 Jahren vermeldete die Wetterstation Basel Binningen. Hier fiel die Temperatur im Februar 2012 auf -19,3 °C. Basel Binningen liegt dabei auf einer Höhe von 317 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1963 bei nur durchschnittlichen 0,1 °C. Üblich sind in der Schweiz etwa 3,5 Grad mehr bei 3,6 °C für diesen Dreimonatszeitraum.

Die meisten Niederschläge fielen im November 2014. Mit Ø 19,6 mm pro Tag erfasste die Wetterstation Lugano die höchsten Werte der letzten 73 Jahre. Die auf das ganze Jahr bezogen regenreichste Region befindet sich übrigens an der Wetterstation Lugano. Die trockenste Gegend liegt bei Sion.




Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1950 - 2021

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 1 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1950 bis 2021 gab es im ganzen Land nur diese 1 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Zuerich Fluntern). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der August 2003 mit 22,7 °C. Der Februar 1956 war mit durchschnittlichen -8,7 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1950 bei ungefähr 9,1 °C und in den letzten Jahren vor 2021 bei rund 10,5 °C. Sie hat sich also in weniger als 72 Jahren um ungefähr 1,4 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 1 Wetterstationen in der Schweiz. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in der Schweiz

Datenbasis und Methodik

Die Daten der einzelnen Messtationen basieren auf den Archiven des Deutschen Wetterdienstes, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt. Um einen repräsentativen Landesdurchschnitt zu ermitteln, wurden zunächst Durchschnittswerte pro Landesteil gebildet, die anschließend auf Landesebene zusammengefasst wurden. Befinden sich also überproportional viele Wetterstationen in einem eng umgrenzten Gebiet, so beeinflusst deren Anzahl nicht den Landesdurchschnitt. In der Schweiz selbst befinden sich 8 Stationen. In 13 Fällen wurden zudem benachbarte, aber nahegelegene Wetterstationen herangezogen, um genauere Werte zu erzielen.
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