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Das Klima in der Slowakei

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 16 Messstationen in der Slowakei.
Wetterstationen in einer Höhe über 700m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Gemäßigte Zone der nördlichen Hemisphäre

Das Klima in der Slowakei ist um einiges wechselhafter als in Deutschland und bietet mit tiefen Wintern und warmen Sommern abwechslungsreiche Jahreszeiten. Wirklich warm wird es hier selten und die Badesachen kann man getrost zuhause lassen. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Mai bis September. Touristisch nahezu unattraktiv sind dagegen die kalten Monate von November bis März.

Tageslängen und Sonnenstände in der Slowakei

Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in der Slowakei
Regentage/MonatRegentage pro Monat in der Slowakei
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in der Slowakei
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in der Slowakei
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)Absolute Luftfeuchtigkeit in der Slowakei
Klimadiagramme für weitere Landesteile in der Slowakei

Temperaturrekorde der letzten 58 Jahre

Die heißeste seit 1962 bis Oktober 2020 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Hurbanovo gemeldet. Im Juli 2007 wurde hier die Rekordtemperatur von 40,3 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 4 Wetterstationen in der Slowakei unter 700 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2015 bei durchschnittlichen 20,8 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 18,3 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 27,8 °C.

Den kältesten Tag in diesen 58 Jahren vermeldete die Wetterstation Sliac. Hier fiel die Temperatur im Januar 2003 auf -26,9 °C. Sliac liegt dabei auf einer Höhe von 315 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1963 bei nur durchschnittlichen -5,2 °C. Üblich sind in der Slowakei etwa 6,1 Grad mehr bei 1,0 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1987 - 2019

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 1 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1987 bis 2019 gab es im ganzen Land nur diese 1 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Sliac). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der 1992 mit 22,6 °C. Der 2017 war mit durchschnittlichen -10,0 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1987 bei ungefähr 8,3 °C und in den letzten Jahren vor 2019 bei rund 9,8 °C. Sie hat sich also in weniger als 33 Jahren um ungefähr 1,5 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 1 Wetterstationen in der Slowakei. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in der Slowakei


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel. Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt.