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Das Klima in Slowenien

Durchschnittliche Tages- und Nachttemperaturen


Alle Klimadiagramme dieser Seite ergeben sich aus den gesammelten Daten von 82 Messstationen in Slowenien.
Wetterstationen in einer Höhe über 2520m wurden nicht mehr berücksichtigt.
Alle Daten entsprechen den durchschnittlichen Monatswerten der letzten 20 Jahre.


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Klimazone: Gemäßigte Zone der nördlichen Hemisphäre

Das Klima in Slowenien ist um einiges wechselhafter als in Deutschland und bietet mit tiefen Wintern und warmen Sommern abwechslungsreiche Jahreszeiten. Wirklich warm wird es hier selten und die Badesachen kann man getrost zuhause lassen. Die beste Reisezeit ist aufgrund der wärmeren Temperaturen von Mai bis September. Für Wintersportler eignet sich die Winterzeit von Dezember bis Januar.

Tageslängen und Sonnenstände in Slowenien

Sonnenstunden/TagSonnenstunden pro Tag in Slowenien
Regentage/MonatRegentage pro Monat in Slowenien
Niederschlagsmengen in mm/TagNiederschlag in Slowenien
WassertemperaturWassertemperaturen in Slowenien
Relative Luftfeuchtigkeit in %Relative Luftfeuchtigkeit in Slowenien
Absolute Luftfeuchte in g/m³ (angenähert)Absolute Luftfeuchtigkeit in Slowenien

Temperaturrekorde der letzten 46 Jahre

Die heißeste seit 1975 bis Juni 2021 gemessene Temperatur wurde von der Wetterstation Ljubljana Bezigrad gemeldet. Im August 2013 wurde hier die Rekordtemperatur von 40,2 °C gemeldet. Den heißesten Sommer von Juli bis September, bezogen auf alle 2 Wetterstationen in Slowenien unter 2520 Höhenmetern, verzeichnete man im Jahr 2011 bei durchschnittlichen 21,1 °C. Diese Durchschnittstemperatur wird im Regelfall alle 4 bis 6 Stunden erhoben werden, bezieht also auch die Nächte mit ein. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 19,4 Grad Celsius. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag damals bei 27,5 °C.

Den kältesten Tag in diesen 46 Jahren vermeldete die Wetterstation Ljubljana Bezigrad. Hier fiel die Temperatur im Januar 2003 auf -16,2 °C. Ljubljana Bezigrad liegt dabei auf einer Höhe von 298 Metern über dem Meeresspiegel. Den kältesten Winter (Januar bis März) gab es im Jahr 1985 bei nur durchschnittlichen -1,1 °C. Üblich sind in Slowenien etwa 4,2 Grad mehr bei 3,2 °C für diesen Dreimonatszeitraum.


Langzeitentwicklung der Temperaturen von 1991 - 2020

Anders als bei einzelnen Rekordwerten kann man eine Langzeitentwicklung nicht einfach über alle Wetterstationen des Landes herbeiführen. Sowohl die Anzahl als auch die Standorte ändern sich ständig. Ein simpel errechneter Durchschnittswert würde ein verfälschtes Ergebnis ergeben. Kommen in einem Jahr mehrere Messstationen in besonders kalten Berg- oder Küstenregionen hinzu, würde der Durchschnitt allein hierdurch bereits sinken. Fällt eine Station über die Sommer- oder Wintermonate aus, liefert sie keine Werte und verfälscht den Schnitt erneut. Die nachfolgende Langzeitentwicklung wurde daher auf nur 1 Messpunkte reduziert, um über einen möglichst langen Zeitraum tatsächlich vergleichbare Daten zu haben.

In den Jahren 1991 bis 2020 gab es im ganzen Land nur diese 1 Wetterstationen, die durchgehend Temperaturwerte gemeldet haben (Ljubljana Bezigrad). Aus diesen Wetterberichten haben wir eine Langzeitentwicklung erstellt, die die monatlichen Durchschnittstemperaturen darstellt. Der heißeste Monat in diesem gesamten Zeitraum war der 2015 mit 24,4 °C. Der 2017 war mit durchschnittlichen -3,2 °C der kälteste Monat.

Die Jahresdurchschnittstemperatur lag in den Jahren nach 1991 bei ungefähr 10,8 °C und in den letzten Jahren vor 2020 bei rund 12,1 °C. Sie hat sich also in weniger als 30 Jahren um ungefähr 1,3 °C erhöht. Diese Tendenz gilt allerdings nur für die ausgewählten 1 Wetterstationen in Slowenien. Eine erheblich umfangreicher angelegte Auswertung des globalen Temperaturanstiegs haben wir separat zur Verfügung gestellt.

Langzeitentwicklung der Temperaturen in Slowenien


Detailliertere Informationen zur globalen Erderwärmung mit einer Betrachtung nach Kontinenten finden Sie auch auf unserer Themenseite zum Klimawandel. Datenbasis: Deutscher Wetterdienst, Einzelwerte gemittelt und um eigene Elemente ergänzt.