Tsunamis im Vereinigten Königreich

Bei insgesamt 3 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1755 kamen im Vereinigten Königreich insgesamt 0 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.

Die größe im Vereinigten Königreich bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 3,1 Metern. Bei diesem Tsunami am 01.11.1755 kam es jedoch nicht zu Todesopfern.

Die bisher größten Folgen in Bezug auf Menschenleben, Verletzungen, zerstörten Häusern und Wirtschaft hatte ein Tsunami am 01.07.2015.

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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 270 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis im Vereinigten Königreich seit 1755

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
01.07.2015Meteorologisch im Vereinigten Königreich (North Sea)0 m0
31.03.1761Erdbeben in Portugal (Sw Portugal) mit einer Stärke von 8,5. Der Tsunami erreichte auch Portugal, Barbados.1,8 m0
01.11.1755Erdbeben in Portugal (Lisbon) mit einer Stärke von 8,5. Der Tsunami richtete Schäden in 12 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 50.000 Menschen.3,1 m0


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.