Tsunamis in Fidschi

Bei insgesamt 3 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1877 kamen in Fidschi insgesamt 2.005 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.

Die größe in Fidschi bislang registrierte Flutwelle erreichte eine Höhe von 15 Metern. Bei diesem Tsunami am 14.09.1953 kamen 5 Menschen ums Leben.

Die bisher größten Folgen in Bezug auf Menschenleben, Verletzungen, zerstörten Häusern und Wirtschaft hatte ein Tsunami am 10.05.1877. Eine Flutwelle von bis zu 2 Metern Höhe tötete hierbei 2.000 Menschen und zerstörte weite Gebiete.

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Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 150 Jahren auf Land trafen.

Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Die schwersten Tsunamis in Fidschi seit 1877

DatumAuslösermax FlutwelleTodesopferGesamtschaden
26.11.1999Erdbeben in Vanuatu (Vanuatu Islands) mit einer Stärke von 7,5.1 m0
14.09.1953Erdbeben, Erdrutsch in Fidschi (Fiji Islands) mit einer Stärke von 6,4.15 m5
10.05.1877Erdbeben in Chile (Northern Chile) mit einer Stärke von 8,3. Der Tsunami richtete Schäden in 7 weiteren Ländern an. Insgesamt starben 2.282 Menschen.2 m2.000


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.