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Corona-Virus und Gesundheitswesen in Mikronesien

Gesundheitswesen in den Föderierten Staaten von Mikronesien

Das Gesundheitswesen in den Föderierten Staaten von Mikronesien ist im weltweiten Vergleich leicht unterdurchschnittlich entwickelt.

Die wohl wichtigste Kennzahl, mit der sich die Effizienz aller Maßnahmen zusammenfassen lässt, ist die allgemeine Lebenserwartung. Also das theoretische Alter, das ein heute Neugeborenes potenziell erreichen wird. Im Moment liegt dieses Alter in Mikronesien für Männer bei 66,2 und für Frauen bei 69,6 Jahren. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Lebenserwartung etwa 4,9 Jahre niedriger (Männer: 70,6 / Frauen: 75,1 Jahre).

Insgesamt wird pro Einwohner eine Summe von 364,05 Euro veranschlagt, die jährlich auf Staatskosten für gesundheitliche Maßnahmen ausgegeben wird. Dies entspricht circa 12,6% des Bruttoinlandsproduktes. International liegt dieser Betrag bei durchschnittlich 972,04 Euro (~ 9,9% des jeweiligen BIP).


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Verbreitung des Corona-Virus

Gewicht und Größe

MännerFrauen
Körpergröße169 cm159 cm
BMI28,331,4
Gewicht81,1 kg79,6 kg

Krankheiten

MikronesienØ weltweit
Diabetes *11,90%8,81%
Tuberkulose0,08%0,13%

* Die Anzahl der Diabetes-Erkrankten bezieht sich nur auf Einwohner im Alter von 20 bis 79 Jahren.


Kinderimpfungen

MikronesienØ weltweit
Masern78,0%85,7%
Hepatitis B0,08%0,08%
DTP *7,80%8,57%

* DTP ist eine dreimalige kombinierte Grundimpfung gegen Diphterie, Pertussis (Keuchhusten) und Tetanus, die Kinder bis zum Alter von 23 Monaten erhalten sollten.

Medizinische Versorgung

Corona-Virus und Gesundheitswesen in MikronesienDie medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser in den Föderierten Staaten von Mikronesien ist überdurchschnittlich gut, erreicht jedoch nicht den Durchschnitt, der beispielsweise innerhalb der EU erreicht wird. Pro 1000 Einwohner stehen im Land 3,2 Krankenhausbetten zur Verfügung. Der weltweite Mittelwert liegt hier bei 2,9 Betten. Innerhalb der EU stehen 4,6 Betten für jeweils 1000 Einwohner zur Verfügung.

Mit rund 20 ausgebildeten Ärzten in Mikronesien stehen pro 1000 Einwohner rund 0,18 Ärzte zur Verfügung. Auch hier wieder der Vergleich: Weltweit liegt dieser Standard bei 1,50 Ärzten pro 1000 Einwohnern und in der EU sogar bei 3,57.

Durch die medizinische Versorgung kann die Sterblichkeit wesentlicher, bekannter Krankheiten weitestgehend reduziert werden. So sterben nach aktuellem Stand nur etwa 46 Prozent aller Menschen, die an Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder der Chylomikronen-Retentions-Krankheit (CRD) leiden.

Datenbasis

Die obigen Daten entsprechen den Informationen der Weltgesundheitsorganisation, der Global Health Workforce Statistics, UNICEF, State of the World's Children, Childinfo, Global Health Observatory Data Repository und der OECD. Die Fallzahlen zur Verbreitung des Corona-Virus stammen vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

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