Laenderdaten.info

Tsunamis in Mikronesien

Bei insgesamt 2 als Tsunami eingestuften Flutwellen seit 1849 kamen in Mikronesien insgesamt 200 Menschen ums Leben. Tsunamis treten hier also nur selten auf.



Die schwersten Naturkatastrophen weltweit


Zurück zur Übersicht: Mikronesien



Tsunamis entstehen durch Erdbeben oder andere seismische Eruptionen in Ozeanen und haben teils massive Flutwellen zur Folge, die mit enormer Kraft auf Land laufen und dabei große Verwüstungen anrichten. Gerade in Regionen mit wenigen Tsunamis sind die Schäden oftmals besonders drastisch, da die Bevölkerung nicht mit Tsunamis rechnet und daher kaum Schutzmaßnahmen trifft. Schon verhältnismäßig keine Flutwellen können so zu hohen Verlusten und finanziellen Schäden führen.

Auf der Karte sind die am heftigsten betroffenen Regionen gekennzeichnet, an denen Tsunamis in den letzten 180 Jahren auf Land trafen.

Die schwersten Tsunamis in Mikronesien seit 1849

DatumAuslösermax FlutwelleTodes­opferGesamtschaden
15.01.1899Erdbeben in Papua-Neuguinea (East Coast, New Ireland) Der Tsunami erreichte auch Salomonen, Papua-Neuguinea, Kiribati, Marshallinseln, Tuvalu.0 m200
25.01.1849Erdbeben in Guam (Guam, Mariana Islands) mit einer Stärke von 7,5.0 m0


Die Basis dieser Auswertungen bilden Daten der Global Historical Tsunami Database des National Geophysical Data Center, NOAA und World Data Service (NGDC/WDS), doi:10.7289/V5PN93H7. Einzelne Angaben wurden zusammengefasst oder übersetzt.