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Corona-Virus und Gesundheitswesen in Papua-Neuguinea

Gesundheitswesen in Papua-Neuguinea

Das Gesundheitswesen in Papua-Neuguinea ist im weltweiten Vergleich leicht unterdurchschnittlich entwickelt.

Die wohl wichtigste Kennzahl, mit der sich die Effizienz aller Maßnahmen zusammenfassen lässt, ist die allgemeine Lebenserwartung. Also das theoretische Alter, das ein heute Neugeborenes potenziell erreichen wird. Im Moment liegt dieses Alter in Papua-Neuguinea für Männer bei 63,5 und für Frauen bei 66,1 Jahren. Zum Vergleich: Weltweit liegt die Lebenserwartung etwa 8,0 Jahre niedriger (Männer: 70,6 / Frauen: 75,1 Jahre).

Insgesamt wird pro Einwohner eine Summe von 55,03 Euro veranschlagt, die jährlich auf Staatskosten für gesundheitliche Maßnahmen ausgegeben wird. Dies entspricht circa 2,3% des Bruttoinlandsproduktes. International liegt dieser Betrag bei durchschnittlich 948,65 Euro (~ 9,8% des jeweiligen BIP).


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Verbreitung des Corona-Virus

Ausbreitung des Corona-Virus in Papua-Neuguinea

Aktuelle Inzidenz in der Woche bis zum 27.09.2022: 0,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner

Seit Beginn der Pandemie bis zum 27. September 2022 wurden in Papua-Neuguinea 44.981 Infizierte und 664 Todesfälle gemeldet.

Die insgesamt 44.981 infizierten Menschen entsprechen aktuell einem Anteil von 0,50% der Gesamtbevölkerung. Die Anzahl der Neuinfektionen lag im Verlauf der letzten sieben Tage vor dem 27. September 2022 bei 44 und somit bei einer 7-Tage-Inzidenz von 0,5 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Seit Ausbruch der Pandemie ergibt sich hieraus in Papua-Neuguinea eine Sterblichkeitsrate von etwa 1,5 Prozent.

Aktueller Impfstatus

Nach offiziellen Angaben der WHO sind zum Stichtag am 4. September 2022 insgesamt 480.018 Impfdosen verabreicht worden. Neuere Angaben liegen der WHO noch nicht vor. 348.859 Menschen haben mindestens eine Impfung erhalten (3,9%). Die Booster-Impfung erhielten 25.542 Personen (0,3%).

289.316 davon gelten in Papua-Neuguinea als vollständig geimpft (= 3,2%).
Damit gehört Papua-Neuguinea zu den am schlechtesten versorgten Ländern der Welt. In 222 Ländern liegt die Impfquote höher.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie aktualisieren wir die weltweiten Fallzahlen täglich. Eine Liste aller Infizierten und Toten nach Land ist auf unserer Themenseite zum Corona-Virus ersichtlich.

Gewicht und Größe

MännerFrauen
Körpergröße163 cm157 cm
BMI25,325,8
Gewicht66,9 kg63,2 kg

Krankheiten

Papua-NeuguineaØ weltweit
Diabetes *17,90%8,81%
Tuberkulose4,41‰1,27‰
Malaria18,4%5,7%
HIV / Aids0,06%0,03%

* Die Anzahl der Diabetes-Erkrankten bezieht sich nur auf Einwohner im Alter von 20 bis 79 Jahren.


Kinderimpfungen

Papua-NeuguineaØ weltweit
Masern38,0%82,5%
Hepatitis B0,03%0,08%
Tetanus6,7%0,0%
DTP *3,10%8,21%

* DTP ist eine dreimalige kombinierte Grundimpfung gegen Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Tetanus, die Kinder bis zum Alter von 23 Monaten erhalten sollten.

In Papua-Neuguinea sind noch 39,3% aller über 15-Jährigen Raucher.


Medizinische Versorgung

Corona-Virus und Gesundheitswesen in Papua-NeuguineaDie medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser in Papua-Neuguinea ist überdurchschnittlich gut, erreicht jedoch nicht den Durchschnitt, der beispielsweise innerhalb der EU erreicht wird. Pro 1000 Einwohner stehen im Land 4,0 Krankenhausbetten zur Verfügung. Der weltweite Mittelwert liegt hier bei 2,9 Betten. Innerhalb der EU stehen 4,6 Betten für jeweils 1000 Einwohner zur Verfügung.

Mit rund 482 ausgebildeten Ärzten in Papua-Neuguinea stehen pro 1000 Einwohner rund 0,05 Ärzte zur Verfügung. Auch hier wieder der Vergleich: Weltweit liegt dieser Standard bei 1,50 Ärzten pro 1000 Einwohnern und in der EU sogar bei 3,57.

Durch die medizinische Versorgung kann die Sterblichkeit wesentlicher, bekannter Krankheiten weitestgehend reduziert werden. So sterben nach aktuellem Stand nur etwa 36 Prozent aller Menschen, die an Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder der Chylomikronen-Retentions-Krankheit (CRD) leiden.

Datenbasis

Die obigen Daten entsprechen den Informationen der Weltgesundheitsorganisation, der Global Health Workforce Statistics, UNICEF, State of the World's Children, Childinfo, Global Health Observatory Data Repository und der OECD. Die Fallzahlen zur Verbreitung des Corona-Virus stammen vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

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